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  2011

 

 

 

Ein hoher Kaffee-Konsum vermindert bei Frauen das Risiko an einer Depression zu erkranken. Je mehr Kaffee getrunken wird, um so niedriger ist das Risiko.

Kaffee und das in dem beliebten Getränk enthaltene Koffein standen in der Vergangenheit immer wieder unter dem Generalverdacht, dass ein so beliebtes Genußmittel wahrscheinlich für die Gesundheit schädlich sein müsse. Zuerst waren es die weit verbreiteten Herz-Kreislauferkrankungen, die angeblich durch einen hohen Kaffee-Konsums gefördert werden, später kam die Vermutung hinzu, dass Koffein  bestehende Entzündungen wahrscheinlich weiter verschlimmert. Und selbst eine Erhöhung des Risikos an Speiseröhren- bzw. Brustkrebs zu erkranken wurde von einigen Experten für möglich gehalten. 
Glücklicherweise erwiesen sich all diese Vermutungen im Lauf der Zeit als unbegründete Panikmache. Weder werden durch den regelmäßigen Genuss von Kaffee Herz-Kreislauferkrankungen und Entzündungen gefördert, noch erhöht sich bei den Kaffee-Liebhabern  das Risiko an einem bösartigen Tumor zu erkranken.

Mittlerweile weiß man aufgrund der Ergebnisse zahlreicher  wissenschaftlicher Studien sogar, dass sowohl Kaffee, als auch Koffein wahrscheinlich die Gesundheit eher fördern. 

Bei den meisten in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen konnte keine Beeinflussung des jeweiligen Erkrankungsrisikos festgestellt werden. In einigen Studien (z.B. im Zusammenhang mit Prostata- und Brustkrebs) zeigte sich bei den Kaffetrinkern im Vergleich zu Menschen die überhaupt keinen Kaffee mögen sogar eine leichte Schutzwirkung des Kaffees.

Doch kaum gelang es den Forschern einen gegen den Kaffee gerichteten Verdacht zu entkräften, wurden neue angebliche Gesundheitsgefahren in die Diskussion eingebracht.  Einige Ärzte äußerten die Vermutung, dass in großen Mengen getrunkener Kaffee bei Frauen möglicherweise das Risiko für Depressionen erhöht. Erfreulicherweise konnte nun auch dieser Verdacht entkräftet werden.

 

In einer jetzt im Fachblatt Archives of Internal Medicine veröffentlichten Studie konnten die Autoren zeigen, dass Kaffee bei  Frauen nicht wie befürchtet das Risiko für Depressionen erhöht, sondern im Gegenteil das Risiko dieser lebensbedrohlichen Erkrankungen sogar deutlich senkt. Die Forscher kamen daher aufgrund der durchgeführten Datenanalysen zu dem eindeutigen Schluss, dass das Depressions-Risiko bei Frauen um so stärker abnimmt, je mehr Kaffee diese trinken.
Quelle: Arch Intern Med. 2011;171(17):1578. doi:10.1001/archinternmed.2011.427

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 zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)   

 

 

 

 

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Depressionen und Kaffee publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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