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Herzinfarkt-Risiko bei alten Menschen - Cholesterinspiegel um jeden Preis senken. Ist das wirklich sinnvoll?

Je höher der Blutfettspiegel (Gesamtcholesterin) bei älteren und alten Menschen ist, um so geringer ist deren Risiko an Krankheiten zu sterben, die wie die Krebserkrankungen nichts mit dem Herz-Kreislaufsystem zu tun haben. 

Ein hoher Cholesterin-Blutspiegel gilt als unabhängiger Risikofaktor für lebensbedrohliche Herz- und Kreislauferkrankungen. Je höher das Blutfett, um so höher das Herzinfarkt-Risiko. Aus diesem Grund werden im Alltag von Ärzten und Patienten gleichermaßen große Anstrengungen unternommen, um den Cholesterinspiegel möglichst weit abzusenken. Was noch vor Jahren als "normal" galt, wird heute heftig mit Diäten und Medikamenten bekämpft. Doch nun werden Fakten bekannt, die diese in vielen Ländern übliche Vorbeuge-Strategie in Frage stellen.
Eine kürzlich im Fachblatt "Journal of the American Geriatrics Society " publizierte wissenschaftliche Studie zeigte nämlich, dass ein hoher Cholesterin-Blutspiegel offenbar den individuellen Patienten vor anderen lebensbedrohlichen Krankheiten wie beispielsweise tödliche Krebserkrankungen schützt.
In der Untersuchung wurde deutlich, dass die Sterblichkeit (Mortalität) an Krankheiten, die nichts mit dem Herz-Kreislaufsystem zu tun haben, mit jedem mmol/L Anstieg des Gesamtcholesterins um 12% abnahm.
Dies legt den Verdacht nahe, dass eine konsequente Absenkung des Cholesterinspiegels bei alten Menschen im Einzelfall kontraproduktiv sein kann. Sie führt dann nämlich nur dazu, dass das niedrigeren Herz-Kreislauf-Sterberisiko mit dem deutlich erhöhten Risiko erkauft wird beispielsweise an Krebs zu sterben. Und ob diese Veränderung der Risikostruktur sinnvoll ist, muß jeder Mensch für sich selbst entscheiden. So Mancher könnte zu dem Schluß kommen, dass er lieber schnell an einem Herzinfarkt sterben möchte, als langsam an einem metastasierenden Krebs.
Quelle: Journal of the American Geriatrics Society   Volume 59, Issue 10, pages 1779–1785, October 2011 

 

 

 

 

 zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)   

 

 

 

 

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