Logo News Medizin 2000  
        >    Zurück

 | Home | Suche | Nutzung | Impressum| Kontakt |

Themen Websites A-Z im Info-Netzwerk
MEDIZIN 2000
 

 

 

 

 

Quelle: DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Neuer HTA-Bericht zum Burnout: Diagnostik derzeit unklar

Die Differenzialdiagnose eines Burnout-Syndroms fällt schwer. Häufig kommen ähnliche Erkrankungen in Betracht. Wie das Burnout-Syndrom von diesen unterschieden wird, haben jetzt Wissenschaftler anhand der vorliegenden Studienliteratur untersucht. Sie zeigen, dass bislang keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms existiert. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen fassen sie in einem HTA-Bericht (Health Technology Assessment) zusammen, der kostenfrei beim DIMDI abrufbar ist.

Nach Schätzungen der Betriebskrankenkassen leiden rund neun Millionen Deutsche am sogenannten Burnout-Syndrom. Bislang fehlt jedoch eine einheitliche Definition, was derartige epidemiologische Schätzungen erschwert. Weder die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) noch das Diagnostische und Statistische Handbuch psychischer Störungen (DSM-IV) führen Burnout als eigenständiges Krankheitsbild. Trotzdem wird die Diagnose anhand bestimmter Symptome gestellt und behandelt, oft auch unter anderem Namen, z.B. Depression.

     Der HTA-Bericht

Gegenwärtig liegt es im ärztlichen Ermessen, ein Burnout-Syndrom zu diagnostizieren und entsprechend zu behandeln. So lautet das zentrale Ergebnis des HTA-Berichts, für den Literatur gezielt gesucht und bewertet wurde. Es fehlt ein allgemein anerkanntes Instrument, um Burnout von anderen Krankheiten abzugrenzen. Gleichzeitig scheint die Erkrankung immer häufiger aufzutreten. Das verursacht erheblichen Kosten für Wirtschaft und Krankenkassen.

Es bestehen mehrere wissenschaftliche Theorien über Ursachen und Krankheitsverlauf des Burnout-Syndroms. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein und sind zudem schwer messbar. Darüber hinaus sind viele Zusammenhänge ungeklärt. So ist wenig über die psychischen Mechanismen bekannt, die den Symptomen zugrunde liegen. Gleiches gilt für Zusammenhänge mit anderen Krankheitsbildern wie der Depression. Die teils erheblichen sozialen Folgen für Burnout-Betroffene und die Auswirkungen auf ihr Umfeld (z.B. Kollegen, Familie) sind ebenfalls wenig untersucht.

Die Autoren fordern hochwertige Studien, um das Burnout-Syndrom näher zu erforschen. Notwendig sind darüber hinaus:

 

  • eine einheitliche, international gültige Definition.  
     
  • einheitliche, international gültige Kriterien, um Burnout-Syndrome von anderen   
       Krankheitsbildern abzugrenzen.
  • ein Diagnose-Instrument zur Fremdbeurteilung (also durch andere als die Patienten
       selbst).
  • Untersuchungen zu volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten und finanziellen
       Auswirkungen auf Patienten und Krankenkassen

     Burnout - Krankheitsbild

In Medizin und Wissenschaft gilt Burnout bislang als eine Erkrankung, die mit sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen in Zusammenhang gebracht wird. Sie äußert sich unter anderem durch emotionale Erschöpfung, Selbstentfremdung oder Zynismus und eine verminderte Leistungsfähigkeit. Betroffene leiden im fortgeschrittenen Stadium dauerhaft an seelischen und körperlichen Beschwerden. Dieser Zustand ist hauptsächlich durch Erschöpfung gekennzeichnet. Begleitsymptome sind Unruhe, Anspannung, gesunkene Motivation und reduzierte Arbeitsleistung. Die psychische Störung entwickelt sich nach und nach, bleibt von den Betroffenen selbst oft lange unbemerkt.

Unter Burnout leiden die Erkrankten erheblich. Die Folgen sind über die gesundheitlichen Probleme hinaus beträchtlich - sowohl individuell als auch gesellschaftlich und volkswirtschaftlich. In den letzten Jahren haben die Verschreibung von Psychopharmaka und die Zahl von Arbeitsunfähigkeitstagen aufgrund psychischer Erkrankungen deutlich zugenommen. Ob psychische Störungen tatsächlich zugenommen haben oder ob sie nur häufiger erkannt werden, bedarf der weiteren epidemiologischen Forschung. In jedem Falle nehmen psychische Störungen, darunter auch das Burnout-Syndrom, einen stetig wachsenden Anteil am Diagnosespektrum und am Krankheitsgeschehen in der Bevölkerung ein, so die Autoren des Berichts.

 
Differentialdiagnostik des Burnout-Syndroms
Dr.
Dieter Korczak, Christine Kister, Beate Huber

 
HTA-Berichte bei DAHTA
Die HTA-Berichte sind in der DAHTA-Datenbank beim DIMDI bzw. im HTA-Journal bei German Medical Science (GMS) kostenfrei als Volltext abrufbar. Für die Inhalte der HTA-Berichte sind die genannten Autoren verantwortlich. Alle durch die DAHTA beauftragten Berichte werden in einem standardisierten, anonymisierten Verfahren erstellt, um die Unabhängigkeit der Autoren zu gewährleisten.

Das DIMDI stellt im Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel- und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM oder OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die u.a. für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und über 60 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dazu entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.

DIMDI 
Deutsches Institut für
Medizinische Dokumentation und
Information
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Waisenhausgasse 36-38a
50676 Köln

Fax: +49 221 4724-444
presse@dimdi.de
www.dimdi.de

Das DIMDI ist ein Institut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Mehr Informationen zur Therapie des Burnout-Syndroms finden Sie
hier (WERBUNG)

 

 

[an error occurred while processing this directive]

                                                            WERBUNG


Hier könnten auch Sie über Ihre besonderen Kompetenzgebiete, bzw. Ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen informieren...... 


 

Das Beste am Norden -   Hochzeitsfotos vom Profi

 

Info_Netzwerk Medizin 2000,Gesundheitsportal,Medizin-Portal

Sanorell Pharma: Medikamente für Naturheilkunde -  Vitamine und Spurenelemente

Sanorell Pharma informiert:

Die seit mehreren Jahrzehnten bewährte Therapie mit Thymus-Extrakten (sog. "Thymus-Therapie") ist in Zusammenarbeit mit  Sanorell Pharma trotz diverser Gesetzesänderungen  weiterhin uneingeschränkt möglich

Zertifiziertes Thymus-Wirkstoffkonzentrat für die ärztliche Eigenherstellung einer Thymus-Peptid-Injektionslösung zur Anwendung bei den eigenen Patienten ermöglicht den Therapeuten die Fortführung der bei vielen Patienten sehr beliebten Immuntherapie.   mehr Informationen hier.


 


 

Gefährliche Virus-Grippe (Influenza):  nach wie vor ein starkes, körpereigenes Immunsystem der beste Schutz  


Mit innovativen Methoden der Alternativmedizin versuchen ganzheitlich orientierte Therapeuten das geschwächte Immunsystem zu stärken.  Wenn die Grippeimpfung wie im Jahr 2014 versagt, muss sich der Körper bei einer Influenza-Infektion selbst helfen. Eine bewährte Möglichkeit der Selbsthilfe sind Nahrungsergänzungsmittel wie VitalPlus von Sanorell Pharma. Vital Plus enthält wertvolle Vitamine und Spurenelemente (in jeder Apotheke zu beziehen). Es ist nur logisch, dass man seinen eigenen Körper dabei unterstützen muss, wenn er die Gesundheit schützen soll:

 

Info_Netzwerk Medizin 2000,Gesundheitsportal,Medizin-Portal

 

Gut essen:  das Alte Haus im Hannoverschen Wendland

 

Willkommen in Jameln! Willkommen im Alten Haus!

Lassen Sie die einzigartige Atmosphäre unseres Restaurants, die Kunst an seinen Wänden, die ausgewählten Freuden für Ihren Gaumen aus der Küche und die große Auswahl an Antipasti an unserem Buffet, ergänzt von ausgesuchten Weinen und Spirituosen in den Regalen oder einem frischen König Pilsener vom Fass auf sich wirken.
mehr lesen

Info_Netzwerk Medizin 2000,Gesundheitsportal,Medizin-Portal

Sanorell Pharma - der Spezialist für integrative Medizin und Naturheilkunde  - empfiehlt:

vier im Weltbild Verlag erschienene Gesundheitsratgeber

    

 

Info_Netzwerk Medizin 2000,Gesundheitsportal,Medizin-Portal

In unsicheren Zeiten sind kanadische Immobilien ein Ausweg mit Doppel-Nutzen: Sicherheit und Spaß für die ganze Familie

Eine in Nova Scotia, Kanada, gelegene Privatinsel stellt eine solche sichere Kapitalanlage dar. Fern von Europa.
M
ehr Informationen hier
 

 

Info_Netzwerk Medizin 2000,Gesundheitsportal,Medizin-Portal 

 


Sanorell Pharma: Medikamente für Naturheilkunde -  Vitamine und Spurenelemente


Vital-Plus Diät von Sanorell Pharma: Medikamente für Naturheilkunde und Alternativmedizin


Gesundheitsportal Info-Netzwerk Medizin 2000


Gesundheitsportal Info-Netzwerk Medizin 2000

Sanorell Pharma: Medikamente für Naturheilkunde -  Vitamine und Spurenelemente


Vital-Test: Vitamine und Spurenelemente vpon Sanorell sind unverzichtbar

 

 

 

zum Seitenanfang

 


Twitter auf Medizin 2000

 
                  Werbung

Sie möchten die werbenden Texte in Ruhe durchlesen? Kein Problem: die Bilderabfolge kann mit der Maus beliebig lange angehalten werden.

 

                               

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000