NEWS MEDIZIN 2000

- ein Projekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 -

www.news.medizin-2000.de  
Bildnachweis: Fotolia ,    aktualisiert: 27.02.26, Uhrzeit: 23.12


Themenwebsites
Medizin A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026





Soziale Netzwerke mit speziellen Medizin-2000-Seiten



Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und 
			Schulmedizin sinnvoll kombiniert
WERBUNG


Mittelmeerdiät und integrative Medizin

Abfallprodukt der Olivenöl-Produktion schützt möglicherweise vor Darmkrebs

 Schon lange ist bekannt, dass Olivenöl  chemische Wirkstoffe (Polyphenole) enthält, die sich offenbar  hervorragend für die  Senkung des Krebs-Risikos und des Risikos für schwere Herz-Kreislaufkrankheiten eignen.

Doch damit nicht genug: es hat sich auch gezeigt, dass das bei der Produktion  hochwertiger nativer Olivenöle entstehende Abfallwasser einen shr hohen Anteil an Polyphenolen enthält.  Dieses bisher ohne Nutzung entsorgte Abfallprodukt belastet die Umwelt und kann aufgrund der Bestandteile  in Zukunft zu wertvollen Medikamenten oder zumindest Nahrungsergänzungsmitteln weiter entwickelt werden.

Olivenöl ist ein seit Jahrhunderten nicht wegzudenkender Bestandteil der sog. "Mittelmeerdiät". Moderne Studienergebnisse belegten, dass Olivenöl das Risiko absenkt, an Arteriosklerose, Herzinfarkt, Diabetes und Entzündungen zu erkranken. 

Es gibt zahlreiche wissenschaftlich gut belegte Hinweise darauf, dass die zu einer natürlichen, pflanzlichen Pigmentgruppe gehörenden Polyphenole auch das Risiko absenken, einen bösartigen Tumor zu entwickeln.

Viele Studien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass in den Anreinerländern des Mittelmeers  bösartige Tumore viel seltener diagnostiziert werden, als in den Ländern Nord-Europas. Olivenöl enthält die unterschiedlichsten Phenole, die Krebszellen bekämpfen.  Viele krank machende Faktoren werden von den im Olivenöl und dem bei der Produktion anfallenden Abfallwasser enthaltenen Polyphenolen blockiert, verlangsamt, oder im günstigsten Fall sogar rückgängig gemacht.  Dieses Wirk-Prinzip nennen die Wissenschaftler im Zusammenhang mit Krebserkrankungen "Chemoprävention" - also Vorbeugung von Krebserkrankungen durch den Einsatz von Chemikalien. 

Jetzt wurde im renommierten Fachmedium  Journal of functional foods (Elsevier Verlag) eine wissenschaftliche Studie veroffentlicht, die sich mit dem Einfluss des Olivenöl-Abfallwassers auf lebende Darmkrebs-Zellen beschäftigt.  

Dabei zeigte sich, dass das Abfallwasser aufgrund der enthaltenen Wirksubstanzen in der Lage ist, die Vermehrung, Fortbewegung, Anlagerung der menschlichen Darmkrebs-Zellen zu blockieren bzw. zu verlangsamen. Außerdem unterdrücken die Polyphenole die Produktion von Substanzen,  die die Bildung neuer Blutgefäße anregen (sog. Angiogenese). Die Bildung zusätzlicher Blutgefäße ist aber die unabdingbare Vorraussetzung für das lebensbedrohliche Wachstum bösartiger Tumore.  Ohne neue Blutgefäße müssen die neu gebildeten Krebszellen nämlich aufgrund des Mangels an sauerstoffreichem Blut verkümmern oder gar "verhungern".

Unter den zahlreichen im Olivenöl vorkommenden Phenolen ist das Hydroxytyrosol (HT) in besonders hohen Konzentrationen anzutreffen.  Das HT entfaltet daher auch eine besonders starke antioxidative Schutzwirkung.

Die Wirkmechanismen der Phenole umfassen unter anderem neben der Angiogenese-Blockierung auch die Unschädlichmachung freier Sauerstoff-Radikale und die Förderungen des programmierten Zelltodes (Apoptose) - letzteres ist besonders wichtig bei der Verhinderung des Wachstums von Krebszellen, deren programmiertes Absterben natürlich sehr erwünscht und im Extremfall sogar lebensrettend ist.
Die positiven Wirkungen der im Olivenöl enthaltenen Phenole wurden von der European Food Safety Authority (EFSA) ausdrücklich anerkannt. 

Die meisten wissenschaftlichen Studien haben sich in der Vergangenheit allerdings mit den Wirkungen des fertigen hochwertigen Endprodukts Olivenöl beschäftigt und nicht mit jenen des bei der Produktion des Olivenöls entstehenden  Abfallwassers.

Doch die Produktion von Qualitäts-Olivenöl ist relativ aufwändig und daher auch kostenintensiv.  Die unterschiedlichen Produktionsstufen machen ein technisch anspruchsvolles und teures Management der jeweils anfallenden Abfallprodukte erforderlich.

In einer vor Jahren im Fachblatt  Bioanalysis & Biomedicine veröffentlichten Studie wurden die biologischen Wirkungen des bisher als wertlos angesehenen Abfallprodukts
„Oliven-Vegetationswassers (olive mill wastewater (OMWW) analysiert. 

Es handelt sich um ein wässeriges, bei der Olivenölherstellung anfallendes Nebenprodukt, das sehr reich an hochwirksamen Polyphenolen  ist  - besonders auffällig ist der sehr hohe Anteil an Hydroxytyrosol  -   dessen die Gesundheit der Menschen fördernden Eigenschaften den Wissenschaftlern schon lange bekannt sind. 

Es zeigte sich bei den Labor-Analysen,  dass das im Oliven-Vegatationswasser enthaltene Gemisch an antioxidativ wirkenden Phenolen nochmals eine  deutlich stärkere Angiogenese-Blockierung bewirkt, als das Hydroxytyrosol  allein.  
Daher verwundert es nicht, dass das in der Vergangenheit aufwändig entsorgte Olivenöl-Vegatationswasser als wertvolles Nahrungsergänzungmittel oder gar als Medikament  in Erwägung gezogen wird ( die gefundenen Konzentrationen von Phenolen reichen von 0.5 to 24 g/L.

In der 2016 im Journal of functional foods  publizierten Studie  wurde der  besonders sorgfältig gereinigte Extrakt (A009) getestet - der von dem italienischen Feinkost-Unternehmen Fattoria La Vialla entwickelt und bereitgestellt wurde. 

Es wurde in der wissenschaftlichen Studie nachgewiesen, dass die Verabreichung von „Oliven-Vegetationswasser” in steigender Konzentration imstande ist, die Bildung von menschlichen Endothelzellen wirksamer zu hemmen, als es beim Einsatz von Hydroxytyrosol allein der Fall ist. Dieser Nutz-Effekt wird mit der Hemmung der von bösartigen Tumoren benötigten Blutgefäß-Neubildung und mit der Auslösung des als "gesteuerter Zelltod" bezeichneten Phänomens (Apoptose) in ursächlichen Zusammenhang gebracht.
Darüber hinaus hat sich bei der Analyse des A009 -Extrakts abermals auch sein starkes antioxitives Potential eindeutig bestätigt.

Die Verabreichung des Extrakts A009 vermindert also die unerwünschte Produktion von reaktiven Sauerstoff-Radikalen, die unter anderem zu Entzündungen der die Blutgefäße auskleidenden Endothelzellen führt und so auch über eine Ablagerung von Fett und Kalk die Entstehung von Arteriosklerose fördert. 
Diese "Adernverkalkung" ist wiederum die Hauptursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Doch mit Blick auf die Krebs-Vorbeugung ist die Unterdrückung der Neubildung von Blutgefäßen von besonderer Bedeutung.  

Diese sog.  "Angiogenese-Blockierung" erklärt nach Meinung der Forscher die im Mittelmeerraum zu beobachtenden, relativ  niedrigen Krebszahlen.

Die in die Studie eingebundenen Hersteller des  Extraktes aus Oliven-Abfallwasser (Fattoria La Vialla)  arbeiten  aufgrund der eindeutigen positiven  Studienergebnisse an der Entwicklung eines die Gesundheit fördernden Nahrungsergänzungsmittels.  Als erwünschter Nebeneffekt würde diese geplante Entwicklung auch die Umwelt entlasten, da die  heute noch erforderliche  aufwändige Entsorgung des Oliven-Abfallwassers zumindest teilweise entfallen könnte.

 

mehr lesen (Kurzer-Übersichtstext deutsche Sprache)

mehr lesen (Kurztext englische Sprache)

mehr lesen (Volltext englische Sprache)

mehr werbende Informationen über die 
Fattoria LaVialla  hier

 

Quelle: Bioanalysis & Biomedicine, News Meldung Fattoria LaVialla
Journal of functional foods (Elsevier Verlag)

Die thematisch zu dieser Seite passenden Info-Texte wurden in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz "Creative commons   Attribut/Share Alike“  für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie auf der Website von WIKIPEDIA.  Sie können die  thematisch passenden Texte über die Suchfunktion der Hauptseite von WIKIPEDIA aufrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieser Texte und zu den Autoren der Textbeiträge finden Sie ebenfalls auf dieser Website - ebenso Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos). Diese Dateien können im Regelfall durch Anklicken der Bilder abgerufen werden. Auf dem Portal Medizin von WIKIPEDIA finden Sie unter anderem Angaben zu allen derzeit definierten medizinischen Fachgebieten.  




 





 [an error occurred while processing this directive]



 
   





Twitter auf Medizin 2000

WERBUNG

Mit der Maus können Sie den Bildwechselvorgang
anhalten.  Ein  Mausklick ruft dann die

gewünschte Website auf.


Personen und  Unternehmen können hier  über ihre Meinungen zu gesundheitspolitischen Themen, über besondere medizinische Kompetenzgebiete, sowie angebotene  Produkte, bzw. Dienstleistungen informieren und für diese werben.
aktualisiert 10.1.2026



Bio-Nutzhanf-Produkte sollen bei Mensch und Tier bei unkomplizierten Gesundheitsstörungen die Abwehrkräfte des eigenen Körpers unterstützen.

Innovative Unternehmen stellen in Kooperation mit  engagierten  Landwirten Bio-Cannabis-Produkte
her, die ausschließlich aus streng kontrolliertem,  EU-zertifiziertem Bio-Saatgut gezogen werden.

Diese  naturbelassenen Cannabis-Pflanzen enthalten unter anderem  stoffwechsel- aber nicht psycho-aktive  Pflanzenbestandteile -  wie unter anderem Cannabidiol (CBD)und  Cannabigerol (CBG) oder auch das mittlerweile bei Erwachsenen unter Auflagen  zum Freizeit-Konsum freigegebene psychoaktive Tetrahydrocanabinol (THC).  Dieses ist in jeder Apotheke - auf normalem Rezept - auch als "Medizinalcannabis" erhältlich .





Weltweit helfen ehrenamtlich tätige Idealisten  mit Hilfe der  kostenlosen Smartphone- APP "Be My Eyes" sehbehinderten oder gar blinden Menschen Herausforderungen des Alltags besser bewältigen zu können.







Unternehmen haben mit dem populären Thema "Kater nach Alkoholexzess" eine Marktlücke entdeckt. und bieten zur Vorbeugung von Schwindel, Übelkeit und quälendem Kopfschmerz die  unterschiedlichsten, sehr unterschiedlich zusammen gesetzten  Wirkstoff-Kombinationen an.

Diese  Wirkstoff-Mixturen enthalten u.a. Enzyme, Proteine sowie Vitamine und Spurenelemente.  
Am bekanntesten ist das Nahrungsergänzungsmittel  Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers De Faire Medical.

Myrkl
 ist ohne Rezept frei verkäuflich und enthält den bioaktiven Wirkstoff  AB001 der nach Herstellerangaben dafür sorgen soll, dass der im Blut transportierte Alkohol bereits im Darm  in seine Bestandteile "aufgespalten" wird. 




Atemgas-Analysen helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von weit verbreiteten -und auf lange Sicht - lebensbedrohlichen  Erkrankungen der Atemwege  - wie chronischer Bronchitis, Asthma.bronchiale  oder COPD.


Das angesehene Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich seit vielen Jahren auf diagnostisch wertvolle  Atemgas-Analysen 
spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine und intuitiv zu bedienende
Atemgas-Analyse-Geräte  an.

Schwerpunkte der Anwendung sind der FeNO-Atemtest
zur Asthma-Diagnose und dem  Management der anspruchvollen medkamentösen Asthma-Therapie.

Sowie der H2 Atemtest, u.a. zur Diagnose einer oft erst spät  erkannten Laktose-Unverträglichkeit und der ToxCO-II Atemtest zur Erkennung von Kohlenmonoxid- Vergiftungen und auch zur Unterstützung einer Raucherentwöhnung.

Wichtige Links zu diesem Themenkomplex sind hier aufgelistet:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Nobreath für FeNo-Atemtest

Gastrolyzer für den H2 Atemtest  

Smokerlyser für die Raucherentwöhnung





Gefahr für werdendes Leben: wenn im Blut Schwangerer zu geringe Mengen des Schutz-Vitamins Folsäure enthalten sind,   können die Kinder mit lebensgefährlichen Missbildungen zur Welt kommen.


Ein Mangel am Vitamin Folsäure sollte daher unbedingt schon vor Beginn einer geplanten Schwangerschaft durch die vorbeugende Einnahme von in jeder Apotheke rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel erhältlicher Folsäure-Tabletten beseitigt werden.



Anwendung von Thymus-Medikamenten im Rahmen der Alternativmedizin


Eine Behandlung mit  und die Herstellung von Thymus-Peptiden ist laut zahlreicher Gerichtsurteile weiter legal möglich -  solange die Medikamente nicht gespritzt werden.  

In den Apotheken rezeptfrei erhältliche Thymus-Homöopathika sind aber  in Form von auch bei Heilpraktikern beliebten Spritzenkuren ein für die begleitende Tumor-Therapie und für die Vorbeugung, bzw. Behandlung einer tumorunabhängigen Abwehrschwäche geeigneter Ersatz für die mittlerweile verbotenen Thymus-Peptid-Spritzen.