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Frauenheilkunde: unkomplizierte Harnwegsinfekte ohne Antibiotika-Einsatz  allein durch die Gabe von Ibuprofen heilen ?

Mündige Patientinnen können selbst entscheiden, welche Therapievariante sie bevorzugen.

Frauen erkranken aufgrund ihrer kurzen Harnröhre häufiger als Männer an einem Harnwegsinfekt. Bisher wurden diese Infekte meist  mit einem Antibiotikum behandelt, das schnelle Symptomfreiheit garantiert.  Doch Antibiotika-Resistenzen breiten sich immer mehr aus, so dass Ärzte und Patientinnen gerne bei unkomplizierten Harnwegsinfekten auf die Gabe eines Antibiotikums verzichten möchten. Dies insbesondere dann, wenn sich die Beschwerden gut aushalten lassen.
Doch ist dies aus medizinischer Sicht zu verantworten?

Derzeit empfehlen vieler Ärzte als Therapiealternative die Gabe des schmerzlindernden Entzündungshemmers (Antiphlogistikum) Ibuprofen und verzichten bei unkompliziertem Krankheitsverlaufnach Rücksprache mit den betroffenen Frauen  erst einmal auf die Gabe eines Antibiotikums.

 Bei einer in Deutschland in 42 Allgemeinpraxen durchgeführten Studie erhielten die an einem unkomplizierten  Harnwegsinfekt erkrankten Frauen entweder eine einmalige Gabe (3g) des Antibiotikums Fosphomycin, oder aber drei Tage lang dreimal täglich 400 mg Ibuprofen.   In beiden Gruppen konnten die Frauen  danach bei Bedarf ein Antibiotikum verordnet bekommen. Am Ende des Studienzeitraums wurde die Zahl der Antibiotikatherapien ausgewertet  (Tag 0-28)- ebenso die Schwere der Krankheitssymptome in der ersten Therapiewoche (Tag 0-7). .

Die Ergebnisse der im Fachblatt British Medical Journal veröffentlichten Studie zeigten, dass die 248 Frauen in der Ibuprofen-Gruppe statistisch signifikant weniger Antibiotika benötigten, als die Frauen in der ursprünglichen Fosphomycin-Gruppe. Dafür waren die Krankheitszeichen in der ersten Woche stärker ausgeprägt.

Bei zwei von drei Frauen der Ibuprofen-Gruppe heilte der Harnwegsinfekt auch ohne jegliche Antibiotikagabe folgenlos aus. Daraus folgerten die Studienautoren, dass sich beim Vorliegen eines unkomplizierten Harnwegsinfektes ein Therapieversuch mit Ibuprofen durchaus vertreten lässt.

Insbesondere dann, wenn die Frauen zu Beginn der Therapie nur unter leichten bis mittelschweren Symptomen litten, die sie nicht sehr belasteten.   Bei starken Symptomen wird man als Arzt hingegen weiterhin eine Antibiotika-Therapie empfehlen.  Letzten Endes wird die betroffene Frau selbst die Entscheidung treffen müssen, ob sie bereit ist, den wünschenswerten Verzicht auf die Verordnung eines Antibiotikums mit einer kurzfristig verlängerten Periode  der akuten Beschwerden zu erkaufen.

mehr lesen (Abstract in englischer Sprache)

 

mehr lesen (Volltext kostenlos in englischer Sprache)

Quelle: BMJ

2015 Dec 23;351:h6544. doi: 10.1136/bmj.h6544.

 


 
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