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21.3.2024

 
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Erdnuss-Allergie

Allergien gegen Erdnüsse sind häufig und führen gelegentlich zu lebensbedrohlichen Schockzuständen.  Oft sind kleine Kinder betroffen.  Aufgrund des hohen und schwer zu kalkulierenden Gefährdungspotentials schrecken viele Betroffene  vor der üblichen subkutan anzuwendenden Spezifischen Immuntherapie (SCIT) zurück.
Um dieses Problem der mangelhaften Akzeptanz zu lösen, hat nun eine Forschergruppe versucht, die für die Hyposensibilisierung benötigten Erdnuss-Allergene unter Verwendung von regelmäßig auszutauschenden Haut-Patches  (Peanut Epicutaneous Immunotherapy (EPIT))> zu behandeln.

Diese Pflaster werden auf der Haut des Unterarms des jeweiligen Patienten  fixiert.  Die auf den Patch aufgetragenen Erdnuss-Protein-Allergene diffundieren dann durch die Haut in die Blutbahn des Allergikers und regen im Körper den vom Immunsystem angeregten Prozess der amgestrebten Hyposensibilisierung gegen Erdnuss-Protein an.

Diese innovative, epikutane Anwendung der aus den Erdnüssen extrahierten Allergene eignet sich besonders gut für kleine Kinder und erwachsene Spritzen-Phobiker,  die bisher mit den herkömmlichen  Therapiemethoden kaum zu behandeln waren. An dieser an mehreren Therapie-Zentren durchgeführten, Placebo kontrollierten doppelblind konzipierten Mini-Studie nahmen 74 Patienten im Alter von 4-25 Jahren teil. Die Studienergebnisse wurden im angesehennen Fachblatt Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht.
Die an der Studie beteiligten Erdnuss-Allergiker erhielten entweder ein Scheinmedikament,  oder eines von zwei unterschiedlich stark mit Erdnuss-Eiweiß präparierte Patch-Systeme.  Nach 52 Wochen zeigte sich, dass die Therapie - wie erhofft - besonders gut bei kleinen Kindern gewirkt hatte.  Viele von ihnen vertrugen am Ende der Studie deutlich mehr Erdnuss-Protein, als zu Beginn der Untersuchung.  Die neuartige Therapie war  erfolgreich und führte bei den Studienteilnehmern zu zahlreichen erwünschten Modifikationen des körpereigenen Immunsystems.  Beispielsweise zu einer Zunahme der erdnuss-spezifischen IgG4-Konzentration und des  Verhältnisses von IgG4- zu IgE-Werten.  Ebenso zu einem Rückgang der eine Allergie fördernden TH2-Zytokine.
Die an der Studie beteiligten Forscher wiesen ausdrücklich darauf hin, dass diese vielversprechenden Ergebnisse in Zukunft in weiteren,  und dann größeren Studien überprüft werden sollten.

Quelle: Journal of Allergy and Clinical Immunology
 
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10.12.2023






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Gesundheitsschädliches Übergewicht ohne Mühe reduzieren

Abnehmen mit Hilfe der in der Schulmedizin schon lange bewährten Wirkstoffe aus der Gruppe der   Glukagon-Like-Peptide-1-(GLP-1-)Agonisten -  ohne belastende Diäten, invasive Magen-Darm-OP´s, schweißtreibende körperliche Trainingsrunden -und dem Anschein nach ohne zum Therapieabbruch führende Nebenwirkungen. Anwender berichteten in den sozialen Medien,  dass sie ohne viel Mühe   10 bis  20kg abgenommen haben.

Stars wie Elon Musk oder Kim Kardaschian sollen angeblich  diese gelegentlich  als "Wunder-Medikamente" bezeichneten Arzneimittel  zum Abnehmen genutzt haben. 
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Quelle:WIRED, Deutsches Ärzteblatt, Info-Netzwerk Medizin-2000






Immer mehr Unternehmen haben mit dem Thema "Kater nach Alkoholexzess" eine profitable Marktlücke entdeckt. und bieten die unterschiedlichsten Produkte an.

Diese Wirkstoff-Mixturen enthalten in verschiedensten Zusammensetzungen Enzyme, Proteine sowie Vitamine und Spurenelemente.  

Am bekanntesten ist das in den Merdien vorgestellte schwedische Produkt Myrkl des Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.  

Myrkl ist ein  Nahrungsergänzungsmittel, das die Wirksubstanz AB001 enthält.   Diese soll nach Herstellerangabe dafür sorgen,  dass der Alkohol bereits im Darm  "aufgespalten" wird -  bevor er mit dem Blut in die Leber gelangt, dort die Leberzellen schädigt und über die Abbauprodukte den lästigen "Alkohol-Kater" auslösen kann.

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Quelle: WIRED, 31.12.2022

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Quelle: De Faire Medical, 2022






Die  auch als "Blutwäsche" bezeichnete  HE.L.P-Apherese kommt bei  Long-Covid zum Einsatz.   Es handelt sich um eine wissenschaftlich umstrittene experimentelle  Therapie mit ungewissem Ausgang

Die Apherese auch (in den Medien auch "Blutwäsche" genannt) wirkt bei einigen verzweifelten Long-Covid-Patienten schnell und  gut - andere Kranke sind aber von der teuren und zeitaufwändigen Therapie bitter enttäuscht.
Spezialisierte Ärzte vermuten, dass die weit verbreiteten Long-Covid-Symptome  in erster Linie auf Mikro- Thrombosen zurückzuführen sind, die im Gehirn, und anderen Geweben, die Organ-Funktion erschweren, bzw blockieren.
Einige Therapeuten versuchen, das Thromboserisiko zu vermindern,
indem sie  durch die experimentelle  H.E.L.P.-Apherese die Blutgerinnung fördernde Stoffwechselprodukte aus dem Blut herausfiltern und zusätzlich bewährte, gut verträgliche und preisgünstige Blutverdünner wie Aspirin und Heparin verordnen.

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 Quelle: Medizin 2000, Dezember 2022









Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten sehbehinderten Menschen mit Hilfe der  kostenlosen Smartphone- APP "Be My Eyes"  innerhalb von Sekunden - und in über hundert Sprachen - die kleinen und großen Tücken des Alltags besser zu meistern.

mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)

zum Download und zur Anmeldung
(App-Website in englischer  Sprache)










Atemgas-Analysen helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management zahlreicher Erkrankungen der Atemwege wie beispielsweise Asthma.


Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich seit Jahren auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Ärzten und Patienten  kleine und leicht zu bedienende Atemgas-Analyse-Geräte  an.

Schwerpunkte des Anwendungs-Spektrums dieser  Geräte sind der FeNO-Atemtest zur Asthma-Diagnose und dem selbst für Ärzte schwierigen  Management der oft komplizierten Asthma-Therapie.

Der H2 Atemtest, u.a. zur Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit und der ToxCO-II Atemtest zur Erkennung von Kohlenmonoxid- Vergiftungen und zur  Raucherentwöhnung.

Website Specialmed
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Atemgas Analysen
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Nobreath für FeNo-Atemtest
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Gastrolyzer zum H2 Atemtest  
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Rauchentwöhnung mit Smokerlyser

(in deutscher   Sprache)








Alternativmedizin und Thymus-Medikamente:

Eine Therapie mit  und die Herstellung von Thymus-Peptiden ist aufgrund zahlreicher Urteile deutscher Verwaltungsgerichte weiter legal möglich - solange die Medikamente nicht gespritzt (parenteral verabreicht) werden.
Rezeptfrei  in der Apotheke zu kaufende Thymus-Homöopathika sind in Form von Spritzenkuren ein geeigneter Ersatz für injizierte Thymus-Peptide.  Thymus-Medikamente werden bei Abwehrschwäche, vermehrter Infektionsneigung und als Krebs-Begleittherapie eingesetzt .