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2015  

Allergien ohne Ende

Die Allergie-Diagnostik ist eine Aufgabe für den erfahrenen Spezialisten

 

Der Allergie-Tsunami nimmt kein Ende. Nach wie vor plagen sich Heerscharen von Menschen mit allergischer Rhinitis, Asthma, Neurodermitis und neuerdings auch Nahrungsmittelallergien herum. Selbst vor den Haustieren machen diese Erkrankungen nicht Halt. Dass Allergene eine immunologische Fehlreaktion des Körpers auslösen, ist längst bekannt. Über das Warum herrscht nach wie vor große Ungewissheit. Und die Ursachensuche kann zur Sisyphusarbeit werden.

Kaum fliegen die Pollen wieder, triefen viele Augen und Nasen, laufen hustende und prustende Menschen durch die Gegend und wird für so manchen der Aufenthalt im Freien zur Qual. Doch Pollenallergiker sind längst nicht die Einzigen, die unter dieser mehr als unangenehmen Krankheit leiden. Und vor allem sind sie nicht die am schlimmsten Betroffenen. Denn in der Regel lässt sich diese Art der Allergie leicht diagnostizieren und behandeln.

Als komplizierter und mitunter deutlich bedrohlicher erweisen sich oft Allergien auf Nahrungsmittel. Eier, Milch, Weizen oder Fisch sind die häufigsten Auslöser. Im Grund genommen gibt es aber praktisch kaum ein Lebensmittel, das nicht in Frage käme. Die Suche nach solchen Allergenen kann ganz schön knifflig werden. Manchmal braucht es nämlich spezielle Ko-Faktoren, um die allergische Reaktion zu triggern, betont der erfahrene Allergologe Prof. Dr. Johannes Ring, München. Dann genügt nicht der Verzehr eines Weizenbrötchens allein. Vielmehr kommt es erst dann zu Unwohlsein, Durchfall, Atemnot oder Hautausschlag, wenn der Betreffende beispielsweise gerade einen Infekt hat oder vom Joggen kommt. Oder es bedarf zweier Zusatzfaktoren, etwa den Infekt und ein Aspirin.

Und dann wären auch noch die Symptome! Kein Mensch kann sagen, warum das Weizenbrötchen bei einem Weizenallergiker zu Hautausschlag, beim anderen zu Atemnot und beim dritten zu Durchfall führt. In der Regel bleibt die Symptomatik aber bei der jeweiligen Person gleich.

Nicht jede Unverträglichkeit, nicht jede Blähung und jedes Darmgrummeln ist eine Nahrungsmittelallergie. Besonders warnt Ring vor den zur Allergieabklärung vielfach angepriesenen – und teuer verkauften – Tests auf G-Immunglobuline. Sie zeigen keineswegs eine Allergie an, sondern weisen lediglich auf den Speiseplan der Betreffenden hin. Sinnvoll, aber leider auch nicht eindeutig beweisend, sind indes IgE-Bestimmungen.  Nahrungsmittelallergien lassen sich letztlich nur mit einem - unter stationären Bedingungen durchzuführenden – Provokationstest beweisen. Übrigens: Weder bei Laktoseintoleranz noch Histamin-Unverträglichkeit handelt es sich um Allergien, auch wenn die Beschwerden durchaus an letztere denken lassen.

Die Behandlung einer Nahrungsmittelallergie ist ungleich schwieriger als bei Heuschnupfen. Bei stark ausgeprägten Reaktionen steht die Vermeidung des auslösenden Lebensmittels ganz im Vordergrund. Was aber leider nicht immer möglich ist, da oft schon kleine Verunreinigungen zur Allergie führen können.

Eine Dauertherapie mit Antihistaminika ist möglich, oft aber auch nicht ausreichend wirksam. Vor kurzem wurde ein im wahrsten Sinn des Wortes „alter Hut“ in den Ring der Antiallergika geworfen: DNCG.

Dahinter verbirgt sich Cromoglicinsäure, die erste nicht steroidale Substanz, die systematisch gegen Allergien eingesetzt wurde und mittlerweile fast gänzlich in Vergessenheit geraten ist.

Dabei ist DNCG, vorausgesetzt es wird konsequent, ausreichend hoch dosiert und in Dauertherapie angewandt, ein ausgezeichnetes Medikament, das insbesondere bei  Asthma zum Einsatz kam. 

Es steht jetzt als Granulat und als Hartkapseln zur Therapie der Nahrungsmittelallergien zur Verfügung.

 

Dr. med. Ulrike Röper

Medizinjournalisten Stammtisch München, 2015

mehr Informationen zu DNCG hier

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier.  Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Immuntherapie und Nahrungsmittelallergien publizierten Text auch Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.

 






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