NEWS-MEDIZIN 2000
- Ein Projekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 -

www.news.medizin-2000.de  



Bildnachweis: Fotolia     Seite aktualisiert: 21.08.17, Uhrzeit: 06.39

Themen Websites A-Z im Info-Netzwerk
MEDIZIN 2000
 










Aktuelle Informationen und News zu
den  Themenkomplexen Medizin,
Gesundheit und Wohlfühlen
 

  2014  

Schriftgröße einstellen A A A

 

 

Hyperthermie und Oncothermie in der Komplementärmedizin bei Prostatakrebs

 

„Wärmetherapie bei Prostatakrebs ohne Gefahr der Inkontinenz oder Erektionsstörungen.“

Troisdorf, 14. August 2014.

 

„Die Oncothermie kann ihre Qualitäten besonders bei Erkrankungen der Prostata nutzen. Denn die spezielle Form der Hyperthermie zielt darauf ab, Tumorgewebe selektiv zu zerstören, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Diese Selektion ist von hoher Bedeutung bei Prostatakarzinomen, da hier bösartiges Gewebe meist in der Prostataperipherie liegt. Nur dieser Bereich wird behandelt – ohne Wärmestaus, Muskelverbrennungen und die Gefahr von Inkontinenz und Erektions-Störungen“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, anlässlich der Übergabe eines Oncothermie-Systems EHY-1020 zur Prostatabehandlung an die Wilhelmshavener Gisunt Klinik Ende Juli 2014. Die Wilhelmshavener Klinik wird geleitet von Prof. Dr. Holger Wehner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Hyperthermie e.V. (DGHT).

50 Prozent der Männer über 60 Jahre leiden an einer gutartigen Prostataerkrankung. Hier verengt die wachsende Prostata zunehmend die Harnröhre. Bisher erfolgte eine Behandlung vornehmlich durch Medikamente oder die operative Entfernung der Prostata. Von einer bösartigen Prostataerkrankung ist heute fast jeder vierte  bis fünfte betroffen. Damit gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Todesursachen des Mannes. Die konventionelle Behandlung erfolgt medikamentös, durch Operation und/oder Bestrahlung. Häufig klagen Patienten über Nebenwirkungen.

Die Prostatahyperthermie ergänzt Chemo- und Radiotherapien. Sie ist – im Rahmen einer komplementären Onkologie -  keine eigenständige. Sie unterstützt vielmehr die Schulmedizin. Diese co-medikative Therapie mit Wärme und elektrischer Energie ist minimalinvasiv, da weder gefährliche Strahlung noch Mikrowellen erzeugt werden. Stattdessen nutzt die vom TÜV-Produktservice München geprüfte Oncothermie  Kurzwellen und eine sichere Hochfrequenz. Während der ambulanten Behandlung ist der Patient auf dem Bett in einem elektrischen Feld positioniert, um Wärme und elektrisches Feld lokal begrenzt im Umfeld der Prostata aufzubauen – und  die Tumoren auf Zellebene zu selektieren. Um maligne Prostata-Tumoren zu behandeln, wird ein Katheter eingesetzt. Die Gegenelektrode liegt unter dem Gesäß. So lassen sich Wärme und elektrisches Feld exakt fokussieren. Der Erwärmungseffekt konzentriert sich - anders als bei der  Ganzkörpererwärmung – auf den Tumor.

Die Wärmetherapie in der Komplementärmedizin basiert auf dem ganzheitlichen Konzept, Krebszellen methodisch unterschiedlich anzugreifen. Die Oncothermie übernimmt dabei den Auftrag, die Wirkung der Chemo- und Strahlentherapie zu steigern. Ziel ist, durch Kurzwellen die Vernichtung von Tumorzellen anzuregen. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver, wenn krankes Gewebe punktuell erwärmt, intensiver durchblutet wird. Denn: Krebsgewebe leitet elektrische Energie besser als gesundes Gewebe. So lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen. Die Oncothermie setzt nur kranke Zellen unter thermischen Stress. Durch die punktuelle Anwendung ist die lokoregionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen (Hirntumoren, Lungen-, Abdominal-, Beckentumore, Sarkome) zu behandeln. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. Das Ziel ist, die Zellen selbst in den Tod zu treiben. Die Oncothermie ermöglicht die Behandlung u.a. von Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.

Oncotherm (Troisdorf)

www.oncotherm.de, entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest.

 Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren in Europa. Derzeit werden weltweit mehr als 100.000 Oncothermie-Behandlungen pro Jahr bei Patienten durchgeführt.

Kontakt: Janina Leckler,  +49 2241 3199223,

E-mail: leckler@oncotherm.de 

 

 

Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll kombiniert

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz  „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier .
Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Prostatakrebs und Hyperthermie bei Krebs publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.

Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll kombiniert








Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll kombiniert






Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll kombiniert




Gesundheitsportal Medizin 2000; Info-Netzwerk Medizin 2000: Integrative Medizin -Naturheilkunde und Schulmedizin sinnvoll kombiniert

   

Mittelteil News werbefrei
WERBUNG INFO-NETZWERK MEDIZIN 2000











   

 






 






 



 



















 
 


Soziale Netzwerke



     

zum Seitenanfang

 

Twitter auf Medizin 2000

 Werbung

Sie möchten die werbenden Texte in Ruhe durchlesen? 
Kein Problem: Sie können den
Bildwechsel mit der Maus beliebig
lange anhalten.