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Hyperthermie-Therapie bei Krebs

Brustkrebs-Therapie im fortgeschrittenen Krankheitsstadium

Weit fortgeschrittene Brustkrebs-Erkrankungen führen häufig zu lokalen Absiedlungen des Tumors in die Brustwand. Diese Metastasen sind meist  besonders schwierig zu behandeln. Daher setzen viele Krebsärzte (Onkologen) große Hoffnungen in eine Kombination der Chemotherapie mit einer milden lokalen Überwärmung (Hyperthermie) des erkrankten Gewebes.
Durch die lokale Hyperthermie soll die im Zuge der Chemotherapie   eingesetzte Substanz (das Zellgift Doxorubicin) dazu gebracht werden, sich in der Brustwand-Metastase anzureichern, um dort die Tumorzellen gezielt abzutöten.
Nun bestätigte eine im Fachblatt International Journal of Hyperthermie veröffentlichte Studie (Duke University and Celsion's DIGNITY Study), dass die Kombination von Chemotherapie mit lokal angewandter Hyperthermie tatsächlich wie erhofft wirkt.  An der Studie nahmen 29 Brustkrebs-Patientinnen teil, die bereits intensiv mit Chemotherapie und Bestrahlug vorbehandelt worden waren. Bei der während der Studie angewandten Kombination aus Chemo- und Hyperthermie -Therapie kam es bei jeder zweiten Patientin (48%) zu einer positiven lokalen Reaktion auf die versuchsweise angewandte Therapie. In 17% der Fälle kam es zu einer völligen Rückbildung der in der Brustwand vorhandenen Metastasen und in 31 % verkleinerten sich die Brustkrebs-Metastasen.

Die Autoren der Studie setzen nun alle Hoffnung auf die Anwendung dieser innovativen Kombi-Therapie bei Patientinnen, deren Brustkrebs-Erkrankung weniger weit fortgeschritten ist und die noch nicht so stark vorbehandelt sind.
Das wichtigste Ergebnis dieser Studie fassten die Autoren in dem Satz zusammen, dass diese noch im Versuchsstadium befindliche Therapie-Variante sicher in der Anwendung ist und zu keinen nicht tolerierbaren Nebenwirkungen führt, die die ohnehin stark herabgesetzte Lebensqualität der Erkrankten weiter beeinträchtigen würden.   Ein Ergebnis, das man nicht bei allen Krebstherapien findet.

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Quelle: International Journal of Hyperthermia

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