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Milch und Milchprodukte

Gesunde Ernährung im Alter: oft eine Gratwanderung

Ein hoher Milchkonsum erhöht bei älteren Menschen das Sterbe-Risiko und kann gleichzeitig weder das Osteoporose-,  noch das Knochenbruch-Risiko herabsetzen.

Ernährungsexperten empfehlen älteren Menschen seit Jahrzehnten den Konsum möglichst großer Mengen von nicht weiter verarbeiteter Kuhmilch. Diese "Milch-Diät"  soll dem Körper vermehrt Substanzen wie Kalzium und Vitamin D zuführen, die den Knochen stärken und so eine  Osteoporose verhindern sollen.  Das wichtigste Ziel dieser Empfehlung ist natürlich die Verhütung der im höheren Lebensalter so gefürchteten Knochenbrüche.

Kritiker wiesen aber in der Vergangenheit immer wieder darauf hin, dass diese Hoffnung  wissenschaftlich nicht gut abgesichert war und ist. Entsprechende Studien erbrachten unklare und widersprüchliche Ergebnisse. Jetzt wurde im Fachblatt British Medical Journal eine in Schweden durchgeführte Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse sowohl Ärzte, als auch andere an einer gesunden Ernährung interessierte Menschen überraschen wird. 
Es zeigte sich nämlich bei der Untersuchung, dass die an der Langzeit-Studie teilnehmenden 60.000 Frauen und 45.000 Männer trotz des hohen Milchkonsums nicht wie erhofft weniger Knochenbrüche erlitten, als die Teilnehmer der Kontrollgruppe die wenig oder keine Milch tranken.
Außerdem fiel den Forschern auf, dass jene Studienteilnehmer die viel Milch tranken ein deutlich höheres Sterberisiko hatten als die Mitglieder der Kontrollgruppe. Dieses besorgniserregende Ergebnis traf im übrigen nicht auf einen erhöhten Konsum fermentierter Milchprodukte zu.

Ursache dieser negativen Auswirkungen auf die Gesundheit dürfte der extrem hohe Gehalt der Kuhmilch an D-Galaktose sein. In einem Glas Milch sind immerhin 5 Gramm D-Galaktose enthalten, während in 100 Gramm Früchten nur wenige Milligramm der gefährlichen Substanz gefunden werden. Galaktose ist aber eine Substanz die dafür bekannt ist, dass sie oxydativen Stress erzeugt, die vorzeitige Alterung des Organismus fördert und in den empfindlichen Blutgefäßen chronische Entzündungen auslöst. Diese Eigenschaften können offenbar das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko so drastisch erhöhen dass daraus eine statistisch nachweisbare Erhöhung des Sterberisikos resultiert.

 

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Quelle: Brtish Medical Journal 2014

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