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Allergisches Asthma und Heuschnupfen
Allergietherapie: Ärzte fragen sich,  wie wirksam ist eine sublinguale spezifische Immuntherapie (SLIT) tatsächlich ist?

Die sublinguale spezifische Immuntherapie ist in Europa seit einigen Jahren zugelassen - in den USA fehlt diese Zulassung noch, was die Anwendung erschwert. Besonders häufig wird diese Therapie-Variante bei Vorliegen einer Pollenallergie eingesetzt - weniger häufig bei Hausstaubmilbenallergien.  

Ein Heuschnupfen -  auch allergische Rhinitis genannt - ist sehr verbreitet. In den USA sind etwa 40% der Bevölkerung von dieser Erkrankung betroffen. Ähnlich ist die Situation in Deutschland. Die einzige kausal wirkende Therapie ist derzeit die spezifische Immuntherapie (SIT) bei der den Kranken die Allergie auslösenden Allergene in schrittweise ansteigender Konzentration unter die Haut gespritzt werden. Diese Therapie ist sehr zeitaufwändig und kommt daher nur bei einer Minderheit - wahrscheinlich bei weniger als 10% der Allergiker - zum Einsatz. Insbesondere bei Spritzen-Phobikern und den Eltern kleinen Kinder stieß daher die Idee auf positive Reaktionen, dem Körper die Allergene in Tropfenform über die Mundschleimhaut zuzuführen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben diese relativ neue Therapie-Variante  untersucht. Die Ergebnisse waren widersprüchlich.
Jetzt wurde im angesehenen Fachblatt JAMA (Journal of the American Medical Association) eine Metastudie publiziert, in die die Ergebnisse von 63 Studien einflossen. An diesen nahmen 5.131 Patienten im Alter von 4 bis 74 Jahren teil.  Die Auswertung  der Untersuchungen zeigte, dass die sublinguale spezifische Immuntherapie die Symptome allergisch bedingter Asthmaerkrankungen bei 8 von 13 Studien um mehr als 40% verminderte. Bei anderen Allergiesymptomen war zwar auch eine gute Wirkung nachzuweisen - in 9 von 36 Studien besserten sich die Symptome um mehr als 40% -  doch diese Wirkung fiel insgesamt schwächer aus als bei den Asthma-Beschwerden
Nach dieser relativ großen Studie bleibt allerdings die Frage weiter offen wie die sublinguale Immuntherapie optimal dosiert werden und wie lange die auch im Haus der Allergiker durchzuführende Therapie insgesamt durchgeführt werden sollte. Die Therapie erwies sich als effektiv und sicher. Es wurden während der Studiendauer keine lebensbedrohliche Therapie-Zwischenfälle registriert. 

Quelle:  Journal of the Americal Medical Association (JAMA) 2013,
Zur Originalquelle  hier  (kostenlose Zusammenfassung in englischer Sprache) und hier ein Editorial (in englicher Sprache) aus JAMA







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