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Allergie
Patientenfreundliche Kurzzeit-Allergietherapie bei Baum- und Gräserpollenallergie

Ein innovativer Zusatzstoff (das Adjuvans Monophosphoryl-Lipid A) verkürzt die Dauer der herkömmlichen, subkutan anzuwendenden spezifischen Immuntherapie (SCIT). Da diese neue  Behandlungsvariante aufgrund der Zeitersparnis sehr patientenfreundlich ist, hoffen die Experten, dass sie über einen Rückgang der bisher weit verbreiteten Therapieabbrüche auch zu deutlichen Kosteneinsparungen führen wird.

Bisher zog sich eine herkömmliche spezifische Immuntherapie bei subkutaner Injektion der Allergene meist über mehrere Jahre hin - und dies bei ungewissem Behandlungserfolg.  Nun kann eine spezifische Immuntherapie durch den Einsatz des Zusatzstoffes Monophosphoryl-Lipid A auf die Gabe von lediglich vier Allergen-Spritzen verkürzt werden, die der Patient innerhalb von nur drei Wochen vor Beginn der Pollenflugsaison erhält.
Eine  an der Ambulanz für pädiatrische Allergologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main tätige  Forschergruppe analysierte in einem im Fachblatt "Human vaccines & immunotherapeutics"   veröffentlichten  Artikel die für dieses Therapie-Prinzip vorliegenden wissenschaftlichen Daten. Dabei kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass diese patientenfreundliche Kurz-Therapie sowohl bei Kindern und Heranwachsenden, als auch  bei Erwachsenen ähnlich gut wirkt wie die bisher übliche Langzeit-Therapie und dabei kaum Nebenwirkungen verursacht. Außerdem kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass sich bei breiter Anwendung dieser weniger aufwändigen Behandlungsvariante  die Therapiekosten der der weit verbreiteten Baum- und Graspollen-Allergien  deutlich senken lassen.

Bei den vier präsaisonal innerhalb von nur drei Wochen zu  verabreichenden Spritzen kommen  sog. Tyrosin-absorbierte spezifische Allergoide in Kombination mit dem Zusatzstoff Monophosphoryl-Lipid A zum Einsatz. Dieses Adjuvans modifiziert bei der Immunantwort des Körpers auf den Kontakt mit einem Allergen die Bildung und Freisetzung allergenspezifischer IgG- und IgE-Antikörper. 

Wissenschaftliche Studien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass die Wirkung der Kurzzeit-Therapie mit jener der viel zeitaufwändigeren Langzeit-Therapie vergleichbar ist, die während des ganzen Jahres durchgeführt werden muss und dabei zahlreiche Injektionen erforderlich macht. Der damit verbundene hohe Zeitaufwand wird von erfahrenen Allergologen dafür verantwortlich gemacht, dass viele Allergiker die Therapie abbrechen.  Diese Unterbrechung einer an den Allergie-Ursachen ansetzenden Immuntherapie erhöht bei den individuellen Patienten das Risiko der Entstehung eines allergisch bedingten Asthmas.

 


Zur Originalquelle  hier  (kostenlose Zusammenfassung in englischer Sprache)







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