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Korruption im Gesundheitswesen

Die U.S.A. steuern mit dem Physician Payment Sunshine Act gegen. Pharmafirmen und Medizingerätehersteller müssen Zuwendungen an Ärzte und Krankenhäuser melden. Die brisanten Daten können auch von Patienten abgerufen werden.

Die Korruption im Gesundheitswesen ist ein weltweit verbreitetes Phänomen. Milliarden gehen so Jahr für Jahr verloren, ohne dass dieses Geld den kranken Menschen nutzt.
Die Korruption ist auf allen Ebenen anzutreffen und die Angehörigen aller Berufsgruppen sind für sie  anfällig. Logischerweise sind aber Ärztinnen und Ärzte in ihrer Rolle als Verordner besonders häufig Ziel der Bemühungen, wichtige  Entscheidungsträger zu korrumpieren.
Ärztinnen und Ärzte sind in den meisten Ländern an vielen gesundheitspolitisch relevanten Entscheidungen beteiligt, bei denen es um viel Geld geht. Jetzt haben die U.S.A. mit dem Physician Payment Sunshine Act ein Regelwerk verabschiedet, das in Zukunft  Korruption  erschweren soll.

Ab dem 1. August 2013 müssen in den U.S.A. alle Arzneimittel- und Medizingeräte-Hersteller Zahlungen, oder andere geldwerte Leistungen an das Center for Medicare and Medicaid Services (CMS) melden, sobald Ärzte und Lehr-Krankenhäuser  Empfänger dieser Leistungen sind - und sobald diese Zuwendungen einen höheren Wert als 10 Dollar haben. Dieser Grenzwert wurde bewusst so niedrig angesetzt, da Studien immer wieder gezeigt haben, dass erstaunlicherweise selbst kleine Gefälligkeitsgeschenke in der Lage sind, das Verordnungsverhalten vieler Ärzte im Sinn der Schenkenden und zum Nachteil der Patienten zu beeinflussen.
Es ist also nicht nur der Porsche, mit dem sich Ärztinnen und Ärzte korrumpieren lassen, sondern oft genügt schon ein bunter Plastik-Kugelschreiber.
Diese nun ab dem 1.8.2013 anfallenden Daten sollen ab dem  30. September 2014 im Internet aus einer Datenbank frei abrufbar sein. mehr lesen

Quelle: BMJ 2013; 347 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.f4704 (Published 26 July 2013) Cite this as: BMJ 2013;347:f4704



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