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Herzinfarkt-Prophylaxe durch Nahrungsumstellung? Sind die bisher von Diät-Experten erteilten Ratschläge falsch? Die Umstellung von tierischen  gesättigten auf pflanzliche ungesättigte Fettsäuren scheint das
Herz-Kreislaufrisiko nämlich nicht nur nicht zu senken, sondern möglicherweise sogar zu erhöhen.

Die in der Nahrung enthaltenen gesättigten Fettsäuren (insbesondere in tierischen Fetten und den üblichen Margarinen enthalten) gelten als besonders ungesund und als Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher wird Patienten weltweit bei der im Zuge der Sekundärprophylaxe von Herzinfarkten angebotenen Diätberatung oft angeraten, die gesättigten Fette - wann immer es möglich ist - durch Fette zu ersetzen, die einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten. Dabei wird von Diät-Experten oft die Einnahme von Linolensäure empfohlen. (Die online Enzyklopädie Wikipedia informiert  über dieses Thema ausführlich. Siehe weiter unten.)
Jetzt hat eine Forschergruppe am National Institute of Health, Bethesda, USA den praktischen Nutzen einer entsprechenden Diätumstellung untersucht.  In ihrer im Fachmagazin "British Medical Journal" veröffentlichten Studie kamen sie zu überraschenden Ergebnissen.
Es zeigte sich nämlich, dass die Patienten, die mit ihrer Nahrung  viel Linolensäure aufgenommen hatten  (Omega 6 Linolensäure aus Diestelöl, bzw. Margarine, mit einen hohen Anteil von mehrfach ungesättigten aus Pflanzen gewonnenen Fettsäuren), ein höheres allgemeines Sterberisiko (60%) hatten und außerdem deutlich häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen (70%) litten als die Mitglieder der Kontrollgruppe, die sich nach der derzeit noch vorherrschenden Meinung eher ungesund ernährt hatten.
Die Autoren der Studie wiesen daher darauf hin, dass es insbesondere im Zuge der sog. Sekundärprophylaxe von Herzinfarkten keinen wissenschaftlich abgesicherten Grund gibt, gesättigte durch ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen. Dies trifft besonders auch auf die aus Distelöl und anderen pflanzlichen Ölen gewonnenen vielfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 6 Linolensäure) zu, die besonders häufig von Ärzten und Diät-Experten empfohlen und und von Patienten insbesondere im Zuge der Sekundärprophylaxe (Verhütung des zweiten Herzinfarkts) eingenommen werden.

Quelle:  British Medical Journal 2013,

Zur Originalquelle   hier  (kostenlose Zusammenfassung in englischer Sprache)  

weitere Informationen hier (Übersichtsartikel Die Zeit)







Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier.
Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Linolensäure, Herzinfarkt-Vorbeugung durch gesunde Ernährung publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.














 








 
  
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