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Hepatitis C: eine schleichende Gefahr  

Akute Ansteckung oft unbemerkt, nach Jahren drohen Leberzirrhose und Krebs  

Anders als bei Hepatitis B ist das Risiko, einer Chronifizierung nach Hepatitis-C-Infektion sehr hoch (80 Prozent). Leberzirrhose und Leberkrebs entwickeln sich bei 20 bis 30 Prozent der Betroffenen Jahrzehnte später. Die Infizierten wissen oft lange nichts von ihrer Erkrankung, geschweige denn von der einst stattgehabten Ansteckung. Gegen Hepatitis C gibt es keine Impfung und es werde auch nicht an einer solchen gearbeitet, betont Prof. Dr. med. Reinhart Zachoval, München. Zu gering erscheinen die Erfolgsaussichten. Deshalb wird sich an der epidemiologischen Situation bei Hepatitis C auch nichts Wesentliches ändern.

Wie auch bei Hepatitis B gehört Deutschland zu den Ländern mit einer niedrigen Prävalenz. Pro Jahr werden in Deutschland rund 5000 neue Fälle gemeldet; die Zahl hält sich recht konstant in diesem Bereich. Nach Schätzungen dürften etwa eine halbe Million chronisch Infizierter hierzulande leben. Weltweit rechnet man mit etwa 150 Millionen Virusträgern. Weite Teile Afrikas, Brasilien und Südostasien gehören zu den Hochrisikogebieten. Hepatitis C wird wie die B-Hepatitis durch Blut übertragen, heutzutage vor allem bei risikoreichen Sexualpraktiken und intravenösem Drogenkonsum.

Bis 1992 kam es auch in Europa zu Übertragungen durch Blutkonserven. Seitdem das Virus einwandfrei identifiziert werden kann, ist dieses Risiko in entwickelten Ländern gebannt. Da die akute Infektion in der Regel keine oder nur unspezifische Symptome macht, bleibt sie meist unentdeckt. Dabei ließe sie sich ohne großen Aufwand anhand der Antikörpertiter feststellen. Erhöhte Leberwerte sollten vor allem bei jüngeren Patienten stets zum Anlass genommen werden, nach Virushepatitiden zu fahnden. Eine erfreuliche Nachricht gibt es: Die Virushepatitis C lässt sich in vielen Fällen therapieren und mitunter sogar völlig ausheilen, sogar zirrhotische Veränderungen bessern sich.

Neben Interferon und Ribavirin rücken zunehmend Proteaseninhibitoren in den Vordergrund. Zugelassen sind bisher Boceprevir und Telaprevir, weitere vielversprechende Kandidaten befinden sich in der klinischen Prüfung. Die schlechte Nachricht: die Therapie ist teuer, nebenwirkungsreich und kompliziert. Sie gehört daher in die Hände von Spezialisten. Die verschiedenen Therapieschemata sehen Behandlungen über ein halbes oder auch ein Jahr vor, wobei je nach Ansprechen die Behandlung an-, ab- und umgesetzt wird. Nach wie vor bleiben viele Fragen zur Hepatitis C offen. Insbesondere ist unklar, ob eine Therapie frühzeitig eingesetzt werden sollte oder erst, wenn sich ein schwerer Krankheitsverlauf abzeichnet.

Die Tripeltherapie ist bislang nur bei Genotyp 1 indiziert. Ob sie sich auch bei Genotyp 2, 3 und 4 eignet, muss erst in Studien geklärt werden.  

 

Quelle:  Dr. med. Ulrike Röper Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2013

 


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