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Schwangerschaft: Medikamente gegen Depressionen (sog. Antidepressiva) erhöhen bei den später geborenen Kindern das Autismus-Risiko deutlich

In der Schwangerschaft entwickeln viele Frauen eine depressive Verstimmungen - es gibt daher seit Jahrzehnten die Diagnose "Schwangerschafts-Depression". Dementsprechend häufig müssen die werdenden Mütter Medikamente einnehmen, die sich positiv auf ihre Stimmung auswirken - die Ärzte sprechen von sog. Antidepressiva. Bisher gingen die meisten Ärzte davon aus, dass diese stimmungsaufhellende Therapie für die Mütter und die ungeborenen Kinder keine ernsten, unerwünschten Nebenwirkungen hat. Diese Auffassung muss nun überdacht werden.
Erkrankungsformen rund um die Basis-Diagnose Autismus werden heute sehr häufig diagnostiziert. In den USA wurde die Diagnose Autismus in den 80er Jahren bei einem von 2000 Kindern gestellt. Heute bereits bei einem von 88. Dementsprechend wichtig ist es, möglichst viel über die Ursachen dieser explosionsartigen Zunahme der gefürchteten Verhaltensstörung herauszufinden.

Jetzt wurde im angesehenen Fachblatt "British Medical Journal" eine  Studie veröffentlicht, in die wissenschaftliche Daten einflossen, die in den Jahren zwischen 2001 und 2007 im Großraum Stockholm erfasst worden waren. Dabei zeigte sich, dass sich die Zahl autistischer Kinder verdoppelte oder sogar verdreifachte,  sobald die Mütter während der Schwangerschaft unter Depressionen litten und entsprechende Medikamente (Antidepressiva) einnahmen.  Entgegen dem früher gelegentlich geäußerten Verdacht, dass nur bestimmte Antidepressiva möglicherweise gefährlich sind, zeigte sich nun, dass es offenbar nicht darauf ankam, zu welcher Wirkstoffgruppe die eingenommenen Stimmungsaufheller  gehörten.
Die erkrankten Kinder gehörten ansonsten überwiegend zu jener Gruppe von Autisten, bei denen die Intelligenz normal entwickelt ist. Daraus folgerten die an der Studie beteiligten Forscher, dass es vermutlich ganz unterschiedliche Gründe für die beiden Hauptformen des Autismus gibt - die Fälle mit normaler, bzw. jene mit verminderter Intelligenz-Entwicklung.

Quelle:  British Medical Journal 2013,
Zur Originalquelle  hier  (kostenlose Zusammenfassung in englischer Sprache)







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