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Allergietherapie - Trügerische Sicherheit

Produktionspanne bei Adrenalin-Autoinjektor

 

Patienten, die im Besitz des Notfallmittels sind, sollten es umgehend in der Apotheke austauschen. Das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat einige Chargen des Adrenalin-Autoinjektors Jext zurückgerufen. Im Falle einer gefährlichen allergischen Reaktion könnte das lebensrettende Injektionsgerät versagen.

Die meisten Allergien sind eher lästig als lebensbedrohlich. Lediglich Insektengift- und Lebensmittelallergien können in seltenen Ausnahmefällen einen akuten Kreislaufschock (Anaphylaktischer Schock) auslösen und so das Leben des Allergikers akut bedrohen. Gelegentlich tritt dann der Tod des Allergikers ein bevor ein Notarzt helfen kann, oder die Einweisung in eine Spezialklinik möglich war. Um diese Risiken zu minimieren, erhalten besonders gefährdete Allergiker von ihrem Arzt einen Notfallset verordnet, den sie immer bei sich tragen sollen. Haben sie einmal einen überraschenden Kontakt zum auslösenden Allergen - beispielsweise nach einem Wespenstich - so können sie sich das lebensrettende Medikament selbst spritzen.

Normalerweise stellen rigorose Sicherheitskontrollen sicher, dass die Medikamente im Notfall auch wirklich helfen. Doch wo Menschen tätig sind, kommt es gelegentlich auch zu Fehlern. Dies ist nun dem Unternehmen
ALK Abello passiert, das unter der Bezeichnung  Jext  für ein Notfallset einen Adrenalin-Autoinjektor produziert und vertreibt.

Aufgrund eines Produktionsfehlers müssen nun 5 Chargen des Medikaments   zurückgerufen werden da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Spritzen im Notfall nicht ordnungsgemäß wirken können.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind von dem Rückruf die folgenden Chargen-Nummern  betroffen:
Jext 300 Mikrogramm: 0000815814 (verwendbar bis: 01/2015), 0000800191 (01/2015), 0000799410 (01/2015), 0000738773 (12/2014) Jext 150 Mikrogramm: 0000844768 (verwendbar bis: 02/2015). 

Außerdem sind auch jene Pens betroffen, die als Parallelimporte von den Unternehmen Eurim Pharm und Pharma Gerke vermarktet werden. Es bestehe das Risiko, dass die Adrenalinlösung  bei der Injektion nicht wie vorgesehen abgegeben werde, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

 

Quelle:  Spiegel online, Presseerklärung ALK Abello 2013,

 


Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier.
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