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Brustkrebs
Selbst ansonsten harmlose
Röntgenuntersuchungen lösen bei Frauen mit familiär erhöhtem Brustkrebsrisiko (BRCA1/2 Gen) vermehrt bösartige Brusttumore aus
Eine große europäische Studie zeigte jetzt, dass selbst sehr niedrig dosierte Röntgenuntersuchungen bei Risiko-Patientinnen deren ohnehin erhöhtes Brustkrebsrisiko nochmals deutlich erhöhen. Bei diesen jungen Frauen sollten daher im Zuge der Diagnostik ausschließlich strahlenarme Untersuchungsmethoden wie ein MRT (Magnet Resonanz Tomographie)  oder Ultraschall zum Einsatz kommen.
Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren einer im Fachblatt "British Medical Journal" veröffentlichten Studie. In dieser Untersuchung wurden die Ergebnisse von drei Studien (GENEPSO, EMBRACE, HEBON) ausgewertet, die in Frankreich, Großbritannien und Holland durchgeführt worden waren. Es zeigte sich, dass Frauen, die das  BRCA1/2 Gen besitzen besonders empfindlich auf Röntgenstrahlen reagieren.  An den Studien hatten 1.993 Frauen teilgenommen, die Auskünfte über die an ihnen vorgenommenen Röntgenuntersuchungen gaben. 
Es wurde deutlich, dass jede vor dem 30. Lebensjahr durchgeführte Röntgenuntersuchung das Krebsrisiko deutlich erhöhte.  Zwar nahm das Risiko wie üblich mit der Höhe der Strahlenbelastung zu, doch selbst sehr niedrige Strahlenbelastungen erhöhten bereits das Brustkrebsrisiko.  Die Forscher kamen daher zu dem Ergebnis, dass bei Trägerinnen des BRCA1/2 Gens jegliche Art von Röntgenuntersuchungen durch andere diagnostische Verfahren wie Ultraschall und Magnet Resonanz Tomographien ersetzt werden sollten.

Quelle: British Medical Journal 2012
 

Zur Originalquelle: hier (kostenloser Volltext in englischer Sprache)

 

 

 

 

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert.  Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Brustkrebs  und Röntgenstrahlen publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.



 

 

 

 




 
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