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Pollenallergiker müssen bald nicht mehr auf Hauspflanzen verzichten:
Spanischen Forschern ist es erstmalig  durch Gen-Manipulationen gelungen, pollenfreie Pflanzen (Geranien) zu entwickeln.

Ein jährlich wiederkehrender und über  viele Monate anhaltender Heuschnupfen (auch allergische Rhinitis=Pollenallergie genannt) ist nicht nur lästig, sondern führt in zahlreichen Fällen über einen sog. "Etagenwechsel" auch zu einem bedrohlichen allergischen Asthma.  Die Therapie der Pollenallergie erweist sich bei vielen Patienten als schwierig und zeitaufwändig.  In schweren Fällen ist die Lebensqualität  von Pollenallergiker erheblich beeinträchtigt.  Unter anderem müssen Pollenallergiker auf Haus- und Balkonpflanzen verzichten, da deren Pollen gelegentlich schwere Allergien auslösen können. Dies könnte sich in Zukunft ändern, da es jetzt spanischen Forschern am  Instituto de Biología Molecular y Celular de Plantas (IBMCP) and BIOMIVA S.L.  mit Hilfe von gentechnischen Manipulationen erstmalig gelungen ist Geranien (Pelargonien aus der Familie der Storchenschnabelgewächse) zu züchten,  die langlebig sind und keine Pollen bilden. 
In der im renommierten Fachblatt "BMC Plant Biology" veröffentlichten Studie erläuterten die Wissenschaftler welchen Trick sie anwandten, um diese nützliche Züchtung erfolgreich zu beenden.  Sie setzten für ihren Zweck ein Schadbakterium (Agrobacterium tumefaciens) ein, das im Zuge der "Infektion" der zu verändernden Pflanzen zwei technisch veränderte Gene in die Geranien einzuschleusen. Die manipulierte DNA bewirkt die erwünschte Langlebigkeit der weit verbreiteten Zierpflanzen und führen außerdem dazu, dass die gentechnisch veränderten Geranien in Zukunft keine Pollen mehr bilden.

Quelle: Medical News Today und BMC Plant Biology,   Foto: Wikipedia

Zur Originalquelle hier (kostenloser Volltext PDF- Format in englischer Sprache)

mehr Informationen zum Thema Heuschnupfen/Pollenallergie finden Sie hier und hier

 

 

 

  

 
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