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Naturheilkunde/Alternativmedizin:  chinesische pflanzliche Medikamente  (Phytopharmaka) die Aristolochia enthalten, können gefährlich sein.  Das Risiko für Nierenkrebs ist deutlich erhöht.

Patienten können über das Internet Medikamente bestellen, die nicht den strikten Überwachungen unterliegen, die in Deutschland die Sicherheit von Arzneimitteln gewährleisten sollen. Insbesondere chinesische "rein pflanzliche" Arzneimittel sind bei vielen Menschen  beliebt und gelten in der Bevölkerung als sicher. Dabei wird übersehen, dass Kontrollen immer wieder gezeigt haben, dass als "rein pflanzlich" angebotene Arzneimittel gefährliche Substanzen enthalten, die nicht deklariert werden. Jetzt zeigte eine auf Taiwan durchgeführte Studie, dass pflanzliche Arzneimittel nicht nur dann lebensgefährliche Wirkungen entfalten können, wenn sie mit nicht deklarierten synthetischen Wirkstoffen verunreinigt sind.  

Es zeigte sich nämlich, dass Phytopharmaka, die Extrakte der Aristolochia Pflanze enthalten, offenbar das Risiko für Krebserkrankungen der oberen Harnwege um bis das Vierfache erhöhen. In Taiwan  - wo Aristolochia noch in Medikamenten enthalten ist - erkranken in einer Gruppe von 10.000 Menschen vier an einem Krebs der harnableitenden Wege.

Die im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass das in Europa schon vor Jahren ausgesprochene Verbot von Aristolochia-haltigen Arzneimitteln eine richtige Entscheidung war.

Quelle: BMJ 2012; 344 doi: 10.1136/bmj.e2644 (Published 10 April 2012) Cite this as: BMJ 2012;344:e2644 und Proceedings of the National Academy of Sciences

 

Zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)

 

 


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