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Die Bereitschaft zu einer Organspende ist gering
Bei den Organspenden klaffen Bedarf und Angebot weit auseinander. Die Ursachen für die vorherrschende Unwilligkeit seine Organe zu spenden wird nicht offen diskutiert.  Wie Spiegel online jetzt berichtet, wird das Gebiet der Organspenden in Zukunft völlig neu geregelt. Schon ab dem nächsten Jahr sollen alle Mitglieder von Krankenkassen routinemäßig befragt werden, ob sie bereit sind, bei ihrem Tod Organe zu spenden. Die Organspende bleibt weiter völlig freiwillig. Irgendwelche Sanktionen soll es auch in Zukunft  nicht geben, wenn eine Organspende abgelehnt wird.
Es muss allerdings befürchtet werden, dass auch die regelmäßige Nachfrage, bzw. die Konfrontation mit der Frage der Organspende wenig bewirken wird.
Ursache der Unwilligkeit sich als Organspender registrieren zu lassen ist nach Beobachtungen von Ärzten in erster Linie ein weit verbreitetes Vertrauensdefizit gegenüber Staat,  Organisationen und jenen Ärzten, die bei einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung über eine Organentnahme zu entscheiden haben. Viele Menschen haben aufgrund ihrer Lebenserfahrung, und der nicht enden wollenden Meldungen über Vorteilsnahme und direkte Korruption im Gesundheitswesen,  längst den Glauben daran verloren, dass ihr Wohlergehen bei lebensentscheidenden Entscheidungen jederzeit absolute Priorität genießt. Insbesondere  befürchten sie, dass notwendige und potentiell erfolgsversprechende Therapien aufgrund von verdeckten Interessenkonflikten zu früh abgebrochen werden, wenn der große Bedarf an Spenderorganen zu einem starken sozialen Druck führt.

Dieser schwelende Verdacht wird auch durch tatsächliche oder auch nur  fiktive Nachrichten verstärkt, die auf illegalen Organhandel hinweisen. Das bestehende Vertrauensdefizit lässt sich mittel- und langfristig nur  abbauen, wenn im gesamten Bereich des Gesundheitswesens Ethik und Moral gegenüber Kommerz und Korruption aufgewertet werden.  Derzeit ist das in früheren Zeiten normale absolute Vertrauen in die Integrität der Ärzteschaft nicht mehr vorhanden, so dass für eine große Zahl von Menschen eine pauschale Zustimmung zu einer Organentnahme zum Zweck der Organspende nicht in Frage kommt.

Quelle: Spiegel online März 2012

 

Zur Originalquelle hier (in deutscher Sprache)

  

 

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