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  2012  

 

 

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Gynäkologie
Kosmetische Operationen in der Frauenheilkunde:

Immer mehr Frauen lassen ihre Geschlechtsteile mit Hilfe kosmetischer Operationen an ein genormtes Schönheitsideal anpassen, das sich an den Genitalien präpubertärer Mädchen orientiert.  Kritiker meinen, dass sich die Wunschvorstellungen der Frauen eindeutig an pädophilen Leitbildern der Porno-Industrie orientieren. Diesen ästhetischen Vorstellungen nähern sich die Frauen unter anderem durch die dauerhafte Entfernung der Schamhaare und einer operativen Verkleinerung der Schamlippen an.

Die sog. "Schönheitsoperationen" haben in den vergangenen Jahren in vielen Ländern einen Boom erlebt.  Da sich auch immer mehr junge Menschen derartigen operativen Eingriffen unterziehen, ist es beispielsweise in Frankreich bereits verboten, in Laienkreisen für kosmetische Operationen zu werben.  In Großbritannien überlegen die zuständigen Aufsichtsbehörden, ob sie sich diesem Schritt anschließen sollen.

Seit einigen Jahren erschließt sich im Umfeld der sog. "Schönheitschirurgie" für chirurgisch tätige Frauenärzte und andere Chirurgen weltweit ein völlig neues "Geschäftsgebiet" in dem viel Geld verdient wird.   Der Drang nach einem standardisiert wirkenden "guten Aussehen" macht mittlerweile bei Frauen selbst vor jenen intimsten Regionen des weiblichen Körpers nicht mehr halt, die normalerweise außerhalb der Porno-Industrie anderen Menschen nicht präsentiert werden.

Zahllose Frauen scheinen unter anderem aufgrund eines gestörten Selbstwertgefühls mit der anatomischen Ausprägung ihrer äußeren Geschlechtsteile so unzufrieden zu sein, so dass sie auf die abwegig erscheinende Idee verfallen,  der Natur mit Hilfe teurer  kosmetischer Operationen ins Handwerk zu pfuschen und so ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Marktplatz der Eitelkeiten zu verbessern.

Besonders häufig lassen sich die Frauen offenbar sowohl die kleinen Schamlippen operativ verkleinern, als auch jene Hautfalte, die die Klitoris bedeckt und somit schützt.  Durch diese kosmetischen Eingriffe soll erreicht werden, dass die kleinen Schamlippen, bzw. die Klitoris, möglichst vollständig von den großen Schamlippen verdeckt werden.
Dabei orientieren sich die fehlgeleiteten erwachsenen Frauen an dem von pädophilen Neigungen beeinflussten Idealbild der Genitalien präpubertärer junger Mädchen.
Um diesem Ideal möglichst nahe zu kommen, lassen sich die Frauen oft zusätzlich auch die Schamhaare dauerhaft entfernen.   Die englischsprachige Ausgabe der online Enzyklopädie Wikipedia publiziert unter anderem auch ein Foto das deutlich macht,  wie das durch kosmetische Eingriffe angestrebte Idealbild heute aussieht. hier
Die Zahl derartiger kosmetisch bedingter operativer Eingriffe scheint sich von Jahr zu Jahr explosionsartig zu vermehren. Die hohe Nachfrage nach einer Korrektur der eigenen Genitalien führt dazu, dass sich in einer rechtlichen und medizinischen Grauzone der etablierten Medizin eine Art Schmuddel-Industrie etabliert hat in der naturgemäß keine exakten OP-Zahlen verfügbar sind und vermutlich auch in Zukunft nicht verfügbar sein werden. 

In einem Editorial hat nun die Chefredakteurin des angesehenen Medizin-Fachblatts "British Medical Journal", Fiona Godlee, darauf hingewiesen, dass die Nachfrage nach derartigen verstümmelnden operativen Veränderungen der weiblichen Geschlechtsteile offenbar von Jahr zu Jahr weiter zunimmt.

Eine 2007 mit dem Suchbegriff "labial reduction"  (operative Verkleinerung der Schamlippen) durchgeführte Google-Suche listete nahezu 500.000 Links auf - 47 der ersten 50 Treffer entfielen auf Anzeigen von Ärzten, bzw. Kliniken, die diese und ähnliche kosmetische Operationen anbieten.
Heute liegt die Zahl dieser Google-Links in Google bereits bei rund 2 Millionen und nach wie vor bieten zahllose Ärzte, bzw. Kliniken diese fragwürdigen Dienstleistungen an.
In ihrem Editorial weist Fiona Godlee auf einen neuen Aspekt hin, der wahrscheinlich zu einer weiteren Zunahme dieser medizinisch nicht erforderlichen kosmetischen Operationen führen wird.

Erstmalig erhielt in diesem Herbst mit Professor Adam Ostrzenski nämlich ein prominenter Vertreter der kosmetischen Gynäkologie auf der Jahrestagung der internationalen Vereinigung der Frauenärzte und Geburtshelfer FIGO (Federation of International Gynaecologists and Obstetricians) die Möglichkeit seinen Kolleginnen und Kollegen bestimmte Operationstechniken vorzustellen.
Diese Anerkennung der kosmetischen Gynäkologie durch die etablierte Berufsvertretung  wurde von den anwesenden Frauenärzten zu Recht sozusagen als eine Art Ritterschlag für das Arbeitsgebiet der kosmetischen Gynäkologie interpretiert. Doch diese Entscheidung der internationalen Fachorganisation FIGO wurde von anderen Ärztinnen und Ärzten heftig kritisiert.
Unter anderem kritisierte die "Medical Women’s International Association" (MWIA) die  Einladung und schrieb an den Präsidenten der FIGO, Gamal Serour, dass das Angebot derartiger kosmetischer Operationen die Frauen und jungen Mädchen unter erheblichen psychologischen Druck setzt. Bei ihnen wird durch die Aufwertung dieser Operationen automatisch der falsche Eindruck erweckt, dass alle Schamlippen gleich auszusehen haben. Sollten die eigenen Genitalien dem genormten Schönheitsideal -gemessen in Millimetern - nicht  entsprechen, so denken insbesondere Frauen die unsicher sind,  oder ausgeprägte Minderwertigkeitskomplexe haben schnell, dass dies ein medizinisch akzeptierter Grund für eine korrigierende Operation ist bei der die kleinen Schamlippen verstümmelt werden, bzw. die Klitoris freigelegt wird.
"Die Ausführung derartiger Operationen ist für die Frauen mit einem deutlichen Risiko für körperliche und seelische Schäden verbunden" fasste  Dr. Shelley Ross, die Präsidentin der MWIA, die Kritik ihrer Organisation zusammen. (http://it.ly/TtcHfB). 
Andere Skeptiker verweisen darauf, dass die kosmetischen Operationen die weiblichen Genitalien vom Prinzip in vergleichbarer Weise verstümmeln, wie die weltweit auf allen politischen Ebenen so heftig bekämpften,  in arabischen und afrikanischen  Ländern noch immer weit verbreiteten Beschneidungsrituale.  Wer das eine akzeptiert, macht sich bei der Kritik des anderen Problems unglaubwürdig.

Fiona Godlee wies in ihrem Editorial nach darauf hin, dass sich die FIGO zwar lobenswerter Weise am Kampf gegen die religiös bedingten Verstümmelungen der weiblichen Geschlechtsteile beteiligt und in ihren entsprechenden Erklärungen "jede Art der Verstümmelung ablehnt". Gleichzeitig hat die internationale Standesorganisation der Frauenärzte und Geburtshelfer aber  bisher keine vergleichbare Stellungnahme zum Thema kosmetische gynäkologische Operationen abgegeben.

 

 

Quelle: British Medical Journal BMJ 2012;345:e7535

mehr Informationen hier
(Website http://labiaplastysurgeon.com/labiaplasty-photos.html 
Zur Originalquelle  hier ( in englischer Sprache)




  

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz  „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema plastische Chirurgie publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.


 




 
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Linkliste Medizin 2000

10.1.2026

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Es gibt keine allgemein anerkannten wissenschaftlichen Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination gesund sind - und welche nicht. Jeder Ernährungs-"Experte" hat eine andere, individuell unterschiedliche Auffassung und "reitet ein Steckenpferd". Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und deren Deutungen widersprechen einander und die Ansichten der "Experten" variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos und der sich ständig ändernden "Fakten" ein praxistaugliches, eigenes Urteil zu bilden.Zyniker raten dazu, wenig zu essen und nur Lebensmittel, die einem gut schmecken. Industriell verarbeitete Lebensmittel, puren Zucker sowie große Mengen an Kohlenhydrate sollte man - so gut es im Alltag möglich ist - meiden.

 




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Viele Herz-Kreislauferkrankungen
steigern das Sterberisiko. Auf der Website www.kardiologie-aktuell.com publizieren wir in kompakter Form rund um den Themenkomplex Herz-Kreislauferkrankungen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.   Die diagnostischen und therapeutischen Variationen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert, aus diesem Grund sterben weniger Menschen beispielsweise an einem Herzinfarkt
, bzw. einem Schlaganfall .

 





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In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren.  Daher ist es zunehmend wichtig, dass Schwangere und ihre ungeborenen Kinder in den Genuss einer optimalen  Gesundheitsversorgung kommen. Auf der Website www.medizin-2000.de/frauenheilkunde/geburtshilfe publizieren wir wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Frauengesundheit.







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Viele Menschen misstrauen der High-Tech Medizin und wenden sich vertrauensvoll an Therapeuten, die ihren Patientinnen und Patienten zusätzlich zur Schulmedizin auch alternative Diagnose-  und Behandlungsmethoden anbieten. Auf unserer Website www.alternativmedizin-heute.info finden unsere Besucher Hinweise auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die Patientinnen und Patienten in die Lage versetzen, existierende Vor- und Nachteile der eher unkonventionellen,  auch von vielen  Hausärzten angebotenen,   Alternativmedizin besser  zu beurteilen.








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Seit Jahrhunderten genutzte pflanzliche Wirkstoffe wie Mistel-
oder Cannabis-Extrakte helfen Erkrankten oft sich von Chemie und skeptisch betrachteter "Edelstahl-HighTech" Medizin fernzuhalten. Auf der Website www.natuerlich-heilen.de publizieren wir Informationen unter anderem auch zu nicht weiter verarbeiteten Bio-Pflanzen-Wirkstoffen.







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Weltweit erkranken immer mehr Menschen an schwierig zu behandelnden Allergien
. Diese Gruppe oft auch emotional belastender Erkrankungen ist, wie auf der Website www.allergietherapie.de zu sehen ist, trotz intensiver weltweiter Forschung,  von vielen noch kaum wirklich verstandenen Fakten umgeben. So wundern sich  Allergologen beispielsweise dass  Katzenallergenen selbst in entlegenen Weltgegenden gefunden werden, in denen wahrscheinlich noch nie Katzen gelebt haben.  






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Das körpereigene Immunsystem des Menschen kann durch die Anwendung naturreiner, nach Bio-Regeln erzeugte Pflanzen-Wirkstoffe nachhaltig  gestärkt  werden. Auf der Website www.naturheilkunde-heute.info erfahren Internet-Nutzer, welchen Wirkstoffen sie aufgrund fehlender schwerer Nebenwirkungen und Langzeit-Erfahrungswissen vertrauen sollten.

 





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Weltweit forschen zehntausende Wissenschaftler rund um Themen die Nicht-Mediziner ratlos machen. "Wozu soll das gut sein?" fragen sie sich.
Es handelt sich um sog. "Grundlagenforschung", auf deren Ergebnissen wiederum zahlreiche andere wissenschaftlich Studien,  mit auch für Nicht-Mediziner erkennbarem Praxisbezug aufbauen. Auf der Website www.highlights-forschung.de
wird  auch auf einen immer mehr um sich greifenden Umstand hingewiesen, der unter dem Begriff "Wissenschaftsbetrug" Menschen in zunehmendem Maß verunsichert. Wem kann man heute noch vertrauen,  wer finanziert Forschung - welche Studienergebnissen  kann bzw. sollte man im Interesse der eigenen Gesundheit besser glauben?







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Nach einer Blutentnahme lassen sich im Labor - oft von automatisch und hochpräsise arbeitenden Medizingeräten -  zahlreiche unterschiedliche Laborwerte bestimmen deren praktische Relevanz für die Gesundheit nicht gleich ins Auge springt.  Diese Blut-Werte werden mit als "normal" geltenden Durchschnittswerten abgeglichen.  Auf der Website www.medizin-2000.de/medizintechnik/labormedizin  werden in ihrer Bedeutung schwer einzuschätzende  Blutwerte aufgelistet und in das Gesamtbild einer bestehenden Krankheit eingeordnet.






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Immer mehr Menschen fordern ein generelles Verbot von Tierversuchen. Zum Einen sind diese grausamen, an Folter erinnernden Versuche an unschuldigen Tieren unethisch und unmoralisch.  Sie widersprechen den Vorstellungen jedes aufrichtigen und psychisch gesunden Heilers  - es kommt hinzu, dass die Ergebnisse dieser Tierversuche  praktisch nutzlos sind. Der Organismus von Tieren und Menschen ist einfach zu unterschiedlich.
Millionen von Tieren sterben daher einen sinnlosen Foltertod.  Auf der Website www.aerzte-gegen-tierversuche.de werden die unterschiedlichen Aspekte des Problems wissenschaftlich objektiv aufgelistet - bereits existierende tierversuchsfreie Alternativen werden leicht nachvollziehbar vorgestellt.







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Hundehaarallergien sind weltweit verbreitet. Therapeuten raten den betroffenen Allergikern automatisch dazu, sich von einem die Allergie verursachenden Hund zu trennen. Doch dieser Rat wird von vielen Allergikern  nicht befolgt, da es zwischen Mensch und Hund oft liebevoll emotionale Gefühlsbindungen gibt.
Lieber hustet und schnieft der Kranke,  als dass er seinen geliebten vierbeinigen Begleiter kaltherzig dazu verurteilt, die restlichen Jahre seines Hundeleben in einem unfreundlichen "Tierheim" zu verbringen. Auf der Website www.allergietherapie.de/hundehaarallergie   publizieren wir Informationen, die Halter von Haustieren  und Tierhaarallergiker gleichermaßen interessieren werden.

 




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Weltweit werden bei Krankheitserregern immer häufiger Antibiotika Resistenzen gefunden. Immer weniger forschende Pharmaunternehmen investieren in die teure Entwicklung neuer Antibiotika, da die zu erwartenden kurzfristigen Gewinne aus Sicht der Unternehmen zu klein sind um die erforderlichen wirtschaftliche Risiken einzugehen. Immer mehr Menschen fragen sich daher besorgt wer langfristig den Kampf gewinnt -  die Krankheitserreger oder die von Infektionen
bedrohte Menschheit?
Sterben schon bald wieder Menschen an den Folgen von heute als harmlos eingestuften Bagatellerkrankungen - wie einem vereiterten Zahn? Auf der Website www.medikamente-news.info/antibiotika erfahren Interessierte mehr.





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aktualisiert 10.01.2026


 
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