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Frauenheilkunde
Die weit verbreitete Hormonersatz-Therapie (HET) unter Verwendung der Sexual-Hormone aus der Gruppe der Östrogene und Gestagene ist für die Vorbeugung von Herzinfarkten, Schlaganfällen, Demenz und Osteoporose ungeeignet.


Schon vor Jahren wiesen wissenschaftliche Studien eindeutig nach,  dass die bei Beschwerden in den Wechseljahren übliche und von den meisten Ärzten empfohlene Hormonersatz-Therapie (HET) nicht wie erhofft auch das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Knochenschwund (Osteoporose) absenkt.  Jetzt wurde der Cochrane Bericht aus dem Jahre 2009 von einer Wissenschaftlergruppe aktualisiert, die  an der Abteilung Frauenheilkund und Geburtshilfe der Universität Auckland, Neuseeland, das vorhandene Datenmaterial analysierten.
Insgesamt wurden 23 wissenschaftliche Studien ausgewertet, an denen 42,830 Frauen teilnahmen. Das durchschnittliche Lebensalter der Frauen lag über 60 Jahren. Die meisten von ihnen hatten die Wechseljahre bereits hinter sich. Das Ergebnis dieser Untersuchung fiel erstaunlich eindeutig aus. Nahezu alle bewerteten Krankheitsrisiken nahmen unter der angewandten  Hormonersatztherapie zu und nicht - wie von den meisten Ärzten erhofft - ab.
In den unterschiedlichsten Patientinnen-Untergruppen stellten die Wissenschaftler unter anderem fest, dass das Herzinfarkt-, Thrombose- und das Schlaganfall-Risiko unter dem Einfluss der verabreichten Sexualhormone zu und nicht abnahm. Ebenso stieg das Brustkrebs-Risiko und das Risiko an Lungenkrebs zu sterben an  - ebenso wie das Risiko für Erkrankungen der Gallenblase. 
Bei den über 65 jährigen Frauen mit gutem Gesundheitszustand erhöhte sich unter der HET auch das Demenz-Risiko.  Die Forscher kamen zu dem Fazit, dass die Hormon Ersatz Therapie mehr Nachteile als Vorteile hat. Sie sollte daher nur in Ausnahmefällen angewandt werden.

 

Quelle: 2012 Jul 11;7:CD004143,  Update von Cochrane Database Syst Rev. 2009;(2):CD004143.
          

 

 


Zur Originalquelle hier (kostenloser Abstract in englischer Sprache)

 

 

 

  

 

 


Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz pan> „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Hormonersatztherapie und Herzinfarkt-Risiko publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.




 

 

 

 




 
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