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Frauenheilkunde
Selbst abzunehmende Abstriche helfen Frauen bei der Diagnostik sexuell übertragbarer Krankheiten
Sexuell übertragbare Infektionskrankheiten  - in der Vergangenheit meist als  Geschlechtskrankheiten bezeichnet - sind auch bei Frauen weit verbreitet.  Nicht immer lösen Infektionen mit Chlamydien oder den Gonorrhoe (Tripper)-Erregern  die bekannten typische Symptome aus. Die Infektionen bleiben in solchen Fällen lange unerkannt, andere Menschen werden infiziert und die Krankheitserreger können aufgrund einer schwachen aber chronischen Entzündung bei den betroffenen Frauen zu einer Unfruchtbarkeit führen.

Gerade bei diesen asymptomatischen Fällen ist die Diagnose nur über bei Verdacht durchgeführte Abstriche mit anschließender Labordiagnostik zu stellen. Jetzt wurde im "British Medical Journal" zwei wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die zeigen, dass die von den betroffenen Frauen selbst an den äußeren Geschlechtsteilen und in der Scheide abzunehmenden Abstriche eine sehr zuverlässige Diagnose sowohl einer Gonorrhoe, als auch einer Chlamydien-Infektion ermöglichen. 

 An den Untersuchungen nahmen 4.000 Frauen im Alter von mindestens 16 Jahren teil. Zur Kontrolle wurden von den die Studie durchführenden Ärzten Abstriche aus der Harnröhre (Urethra) und dem Muttermund (Cervix uteri) entnommen. Dabei zeigte sich, dass die von den Frauen selbst abgenommenen Abstriche der von den Ärzten vorgenommenen Abstrichen nicht unterlegen waren. In Hinsicht auf die weit verbreiteten Chlamydien-Infektionen sind die Selbsttests den aufwändigeren und teureren Profi-Abstrichen von der Sensibilität her sogar überlegen waren (97% vs. 88%).

Die Autoren der Studie kamen daher zu dem Schluss, dass die von den symptomfreien Frauen selbst abzunehmenden Abstriche aufgrund der hohen Aussagekraft bei der Diagnostik einiger sexuell übertragbarer Krankheiten derzeit als das Mittel der Wahl anzusehen sind.

 

 

 

Quellen: British Medical Journal,  BMJ article on chlamydia (Free),  BMJ article on gonorrhea (Free)


Zur Originalquelle  hier  (in englischer Sprache)

   








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