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Herzinfarkt-Prophylaxe: Omega-3-Fettsäuren (aus Fischöl gewonnene Fettsäuren) senken nicht das Risiko eines Zweit-Herzinfarkts oder -Schlaganfalls
Die insbesondere in Kaltwasserfischen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren gelten als hochpotente Mittel der Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie werden in Deutschland in Form von Nahrungsergänzungsmitteln rezeptfrei angeboten und von zahlreichen Menschen routinemäßig eingenommen.
Die positive Wirkung auf Herz-Kreislauferkrankungen konnte insbesondere für die Verhütung von Ersterkrankungen des Kreislaufs  - also beispielsweise  des ersten Herzinfarkts (sog. Primärprophylaxe) -  wissenschaftlich gut belegt werden.  Ob die Therapie mit Omega-3-Fettsäuren auch im Rahmen der Sekundärprophylaxe (Verhütung von Zweit-Herzkreislauferkrankungen) wirkt,  ist allerdings nach wie vor umstritten, da die entsprechenden Studienergebnisse widersprüchlich ausfielen.

Um dieses wichtige Problem einer Lösung näher zu bringen, hat jetzt eine südkoreanische Wissenschaftlergruppe die bisher vorliegenden Studien in Form einer Metaanalyse bewertet. Die Untersuchung wurde im Fachblatt "Annals of Internal Medicine" veröffentlicht.
Insgesamt bewerteten die Forscher 14 zufallsgesteuerte (randomisierte, Doppelblind-Studien an denen mehr als 20.000 Patienten teilgenommen hatten. Diese Studienteilnehmer hatten alle in der Vergangenheit bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten.  Es handelte sich also ausschließlich um Studien bei denen die Omega-3-Fettsäuren im Zuge der Sekundärprävention von Herzinfarkt und Schlaganfall zum Einsatz kamen.
Die Ergebnisse der Untersuchung waren eindeutig. Die Forscher konnten beim Vergleich der Fischöl- mit der Placebo-Gruppe (Placebo=Scheinmedikament) keine Unterschiede in der Häufigkeit neu aufgetretener Herz-Kreislauferkrankungen nachweisen. Die in Form von Nahrungsergänzungsstoffen angebotenen Omega-3-Fettsäuren eignen sich somit nicht für die Vorbeugung von Zweit-Herz-Kreislauferkrankungen.

Quelle: Annals of  Internal Medicine 2012

 

Zur Originalquelle hier (in deutscher/englischer Sprache)

 

Ein Kommentar hierzu (in englischer Sprache) hier

 




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