Bildnachweis: Fotolia
    Logo News Medizin 2000
   >    Zurück

   | Suche | Nutzung | Impressum | Kontakt| 25.07.16, Uhrzeit: 19.46

Themen Websites A-Z im Info-Netzwerk
MEDIZIN 2000
 

 

 


Soziale Netzwerke






 

Aktuelle Informationen und News
rund um die Themenkomplexe
Medizin, Gesundheit und Wohlfühlen
 

  2012  

 

 

 

Brustkrebs-Behandlung: wird die brusterhaltende Operations-Technik zu positiv gesehen?  In vielen Fällen wäre  eine radikalere Operation offenbar die bessere Entscheidung
Ursprünglich wurde bei jeder
festgestellten Brustkrebs-Erkrankung (Mamma Karzinom)  zumindest die  ganze erkrankte Brust operativ entfernt (Total-Mastektomie). Diese Totalentfernung der Brust ist heute aufgrund der Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien nicht mehr in jedem Fall zwingend erforderlich. Immer mehr Frauen unterziehen sich auf Rat ihres behandelnden Arztes einer brusterhaltenden Operation (Teil-Resektion), bei der neben dem eigentlichen Tumor lediglich ein mehr oder weniger großer Teil der erkrankten Brust entfernt wird. Diese minimal-invasive Vorgehensweise ist bei den meisten Brustkrebs-Patientinnen  beliebt, da diese die Total-Mastektomie aufgrund der kosmetischen Folgen sehr fürchten. Doch leider zeigt sich vergleichsweise oft, dass nach der Erst-OP weitere Operationen erforderlich sind.  Dass also offenbar bereits beim Ersteingriff eigentlich eine radikalere Operation sinnvoll gewesen wäre.
Jetzt hat ein englisches Forscherteam die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht bei der mehr als 55.0000 Frauen nach der brusterhaltenden Erst-OP weiter beobachtet wurden. Es zeigte sich, dass bei jeder 5. Frau innerhalb von weniger Monaten eine weitere Operation erforderlich wurde. Und in dieser Patientinnengruppe kam es dann in 17% der Fälle sogar zu einer dritten Operation, bzw. zu einer Total-Mastektomie. Die Feinauswertung der Ergebnisse zeigte außerdem, dass eine erneute Operation häufiger bei jenen Frauen erforderlich wurde, bei denen beispielsweise nach einer
Screening-Untersuchung ein früheres Stadium des Brustkrebs (carcinoma in situ) diagnostiziert wurde.
Die Autoren der Untersuchung folgerten aus den Ergebnissen der Studie, dass Frauen bei ihrer Entscheidung über die Art der durchzuführenden operativen
Therapie ihres Tumorleidens die Teilentfernung der erkrankten Brust kritischer als bisher betrachten sollten. 

Quelle: BMJ 2012;345:e4505

 

Zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)

 

 

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA  der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema  Brustkrebs publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.

 

 

 

 

[an error occurred while processing this directive]
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>   zum Seitenanfang

 

zurück zum Index

 
 

Twitter auf Medizin 2000

 
                  Werbung

Sie möchten die werbenden Texte in Ruhe durchlesen? Kein Problem: die Bilderabfolge kann mit der Maus beliebig lange angehalten werden.

 

                               

 

Linkliste Medizin 2000



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
ssi

 

| Asthma Diagnose | Audio Podcast Augenheilkunde | Basalinsulin |Bienengift Allergie | Biologischer Bypass |Brustkrebs BehandlungCOPD Therapie | Deutsche Ärzte |
 | Micronjet-Technologie |      Molekulare-Allergiediagnostik  | Minimal invasive Operationstechniken | Mistel Therapie Krebs | Nagelpilz | Naturheilverfahren |
| Presseerklärungen Pharmaunternehmen | Presseerklärungen Krankenhäuser | Presseerklärungen Krankenkassen | Ragweedallergie | Reha | Reisemedizin |  rheumatische Arthritis |
| Graspollen Allergie2 | Hausstaubmilben Allergie2| Katzenhaar Allergie 2|  Ragweed Allergie 2|  Heiraten |
  


Copyright ©  LaHave Media Services Limited