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Aspirin senkt das Krebsrisiko
Schmerzmittel aus der Aspirin-Familie sind in der Lage  bei  zahlreichen weit verbreiteten Krebserkrankungen das Entstehungsrisiko deutlich zu senken. Außerdem vermindert das  beliebte Schmerzmittel auch die Häufigkeit von lebensbedrohlichen  Tochtergeschwülsten (Metastasen).


Aspirin (Azetylsalizylsäure=ASS) gehört wie Ibuprofen zur Gruppe der sog. nicht-steroidalen Entzündungshemmer und wird seit mehr als hundert Jahren in erster Linie als Schmerzmittel und zur Bekämpfung von Entzündungen eingesetzt. Außerdem gilt schon lange als wissenschaftlich bewiesen, dass Aspirin in niedriger Dosierung auch das Herz-Kreislaufrisiko absenkt. Weniger eindeutig waren in der Vergangenheit die Resultate von Untersuchungen, die sich der Frage widmeten, ob Aspirin bei langjähriger regelmäßiger Einnahme auch das Krebs-Risiko vermindert.

Um hier mehr Klarheit zu schaffen hatte eine Forschergruppe an der Ohio State University, Columbus,  U.S.A. , bereits im Jahr 2005 das vorhandene Datenmaterial (91 Studien) ausgewertet und kam zu eindeutigen Ergebnissen.  Je mehr Aspirin (oder Ibuprofen) eine Person über einen längeren Zeitraum einnahm, um so deutlicher sank das Krebsrisiko ab. mehr Informationen hier.

Aufgrund der Bedeutung dieser Fragestellung wurden seither zahlreiche weitere Untersuchungen durchgeführt. Unter anderem hat jetzt ein Wissenschaftlerteam an der Neurologischen Klinik der Universität von Oxford, Großbritannien,  das Datenmaterial analysiert, das in den Jahren von 1950 bis 2011 weltweit zusammengetragen wurde.  Es zeigte sich, dass dieses die Ergebnisse der bereits erwähnten Studie aus dem Jahr 2005 bestätigen. 

Bei der Auswertung von 17 Fall-Kontroll-Studien zeigte sich über einen Zeitraum von 20 Jahren bei einigen Krebsarten (Darm-,Speiseröhren, Magen-, Gallengangs- und Brustkrebs) eine Risikoreduktion um rund 40%. Die Forscher werteten zusätzlich auch 41 Studien aus, bei denen die Versuchsteilnehmer nach dem Zufallsprinzip entweder Aspirin oder ein Scheinmedikament erhalten hatten. Auch hier wurden nahezu identisch hohe Risikoreduktionen gefunden.

Fünf weitere Studien zeigten außerdem, dass die langfristige Aspirin-Einnahme bei Krebserkrankungen auch das Risiko von Fernmetastasen deutlich (um rund ein Drittel) vermindert hatte .

Quelle: Lancet Oncol. 2012 Mar 20. [Epub ahead of print]

 

Zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)

 

 



 

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA  der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier. Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Aspirin-Therapie  und Krebsrisiko publizierten Text auch hier abrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des Beitrags finden Sie hier.

 

 





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