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Rheumatoide Arthritis
Mäßiger Alkoholgenuss vermindert bei Frauen das Risiko für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis (Gelenkentzündung)

Dass mäßiger Alkoholgenuss eine ganze Reihe von positiven Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat (u.a. niedrigeres Herz-Kreislaufrisiko und eine verlängerte Lebenserwartung)  ist schon lange bekannt und wissenschaftlich  gut abgesichert. Ebenso bekannt ist aber auch die Tatsache, dass Alkohol bei entsprechender Disposition abhängig macht und beim regelmäßigen Konsum größerer Mengen den Organismus irreparabel schädigen kann, bzw. zu lebensbedrohlichen Komplikationen führt. Um in den Genuss der positiven Auswirkungen dieses "Genussgifts" zu kommen, muss Alkohol also sehr kontrolliert getrunken werden.

Jetzt haben schwedische Ärzte  an der Abteilung für Umwelt-Medizin des renommierten Karolinska-Instituts der Universität Stockholm (im Rahmen der schwedischen Mammographiestudie) herausgefunden, dass mäßiger Alkoholgenuss bei Frauen nicht nur das Herz-Kreislaufrisiko, sondern auch das Risiko für die Entstehung einer rheumatoiden Arthritis vermindert.
An der Untersuchung nahmen in den Jahren 2003 bis 2009 rund 34.000 Patientinnen teil,  die zwischen 1914 und 1948 geboren waren.  Die Auswertung der erfassten 226.032 Patienten-Jahre ergab in der Gruppe der Frauen mit mäßigem Alkoholgenuss eine statistisch signifikante Senkung des Vorkommens einer rheumatoiden Arthritis von 37%.
Erfasst wurde der Alkoholkonsum in den Jahren 1987 und 1997.
Verglichen wurden Frauen, die angaben pro Woche mehr als 4 Gläser Alkohol getrunken zu haben  (ein Glas= 15 Gramm Alkohol) mit ihren  Geschlechtsgenossinnen, die zu Protokoll gaben, dass sie pro Woche weniger als ein Glas Alkohol,  oder überhaupt keinen Alkohol getrunken zu haben.

Am besten schnitten die Frauen ab, die für die beiden erfassten Jahre einen Alkoholkonsum von mehr als 3 Gläsern angegeben hatten und von denen die Autoren der Studie annahmen, dass sie über einen längeren Zeitraum Alkohol in mäßigen Mengen konsumiert hatten.
Bei diesen Frauen war das Risiko für eine rheumatoide Arthritis im Vergleich zu den konsequenten Anti-Alkoholikerinnen um die Hälfte (52%) herabgesetzt.
Quellen: British Medical Journal 2012 Jul 10;345:e4230. doi: 10.1136/bmj.e4230.
 

 

 

Zur Originalquelle hier (kostenloser Volltext in englischer Sprache)

  

 

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