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  2012  

 

 

                                                                                              Pressemitteilung vom 2. Mai 2012  anlässlich des 2.Kongreß für komplementäre Krebstherapie

Erneut im Fokus: Komplementäre Krebstherapien beim 2. Kongress in München   

 

„Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles“, oder  „Wir wissen von keiner Zelle so viel wie von der Krebszelle“.  Mit diesen bereits vor 80 Jahren von Otto Warburg veröffentlichten Thesen geleitet  der Vorsitzende  der  Gesellschaft für Bioimmuntherapie, Dr. Martin  Landenberger in seinem Vorwort zum diesjährigen 2.Kongreß für komplementäre Krebstherapie  eine stets wachsende Anzahl interessierter Ärzte zu den erneut mit großer Spannung erwarteten, sowie den schon wie gewohnt bis ins Detail hervorragend strukturierten Veranstaltungen an diesem sonnigen Münchner Wochenende.   Schon im Vorjahr bereits von hochkarätigen und allseits gefragten Referenten geprägt, verstand es Dr. Landenberger erneut, dem Auditorium eine Auswahl der schon seinerzeit mit größter Aufmerksamkeit, ja auch teilweise mit Begeisterung gehörten Kollegen, wie etwa den Leiter der Paracelsusklinik Lustmühle Dr. med.Thomas Rau mit seinem Vortragsthema „Entgiftungstherapien in der biologischen Krebstherapie“  , Prof. Dr. Albert Landsberger mit seinem Beitrag über die Rolle des Mesenchyms im Krebsgeschehen, oder Prof. Ben L.Pfeifer von der Aesculap-Klinik in Brunnen/Schweiz über komplementäre Onkologie beim Prostatakarzinaom, zu präsentieren.  

Daher fällt es auch dieses Jahr  nicht eben leichter, sich an dieser Stelle wiederum auf nur eine Auswahl der insgesamt etwa 30 ausgewählten Referenten zählenden Veranstaltungsreihe zu beschränken und aus all dem gleichwertig einzustufenden Textmaterial wiederum das Herausragendste zu filtern und letztlich auszuwählen. Daher möchte man an dieser Stelle beinahe schon um Nachsicht bitten, weil die Würdigung und Darstellung  jedes einzelnen Referenten hierbei unweigerlich zu kurz kommen würde.  

Wie schon im vergangenen Jahr mag man Landenbergers damaliger Aussage nur allzu gerne erneut Rechtfertigung verleihen, weil diese Worte es wert sind, solange in Erinnerung gerufen zu werden, solange deren erkennbare Berechtigung von Niemandem länger -wenn überhaupt- angezweifelt werden dürfte! Der Wortlaut sei an dieser Stelle nochmals zitiert:   „Es wird Zeit den erkannten und erfolgreichen alternativen Therapien im Bereich der Komplementären Onkologie den Boden zu bereiten.“   Somit waren die Veranstaltungen auch in diesem  Jahr geprägt vom gemeinsamen Wunsch des Forttragens der neu gewonnenen ,überwiegend vielversprechenden Erkenntnisse innerhalb der eigenen Forschungsarbeit, sowie deren Manifestation in den künftigen therapeutischen Kalendarien aller anwesenden Verantwortungsträger, sowohl im Rahmen  ihres Metiers, als auch innerhalb der einzelnen Disziplinen. Demgegenüber steht das Bedauern, einer eindeutig zu konstatierenden, leider stets wachsenden - anstatt wie solange erhofft- sich mindernden Anzahl von Neuerkrankungen, nach wie vor noch immer hilflos gegenüberzustehen!  

Rau behandelt in seiner Klinik beispielsweise jährlich rund 300 neuerkrankte Patienten ,in der Hauptsache Fälle von Mamma- und Prostatakarzinomen, sowie in zunehmender Anzahl auch Melanompatienten. Er stellt ausdrücklich fest, daß keine Tumortherapie ohne die biol. Krebstherapie auskommt! Gleichzeitig bedauert er den Mangel an dementsprechenden Monostudien, weil Krebs grundsätzlich ein multifaktorielles, daneben jedoch immer auch individuelles Geschehen darstelle. Die fehlende Wissenschaftlichkeit sei somit als „pseudowissenschaftliches Problem“ zu deklarieren. In seinem veröffentlichen Buch sei dieser Thematik ein ganzes Kapitel gewidmet. In einer Studie der Paracelsusklinik zum Verlauf der dort nach Mammaca. behandelten  mehr als 200 Patientinnen im Zeitraum von 4-12-Jahren, sei es lediglich in 5 Fällen zur Fernmetastasierung gekommen. So sei anhand dieser ermutigenden Ergebnisse die von  der Klinik entwickelte  Krebskur mit Lactattherapien und spezieller Diät, sowie Entgiftung und Mesenchymentschlackung  ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Klinikkonzeptes.   Diese Grundprinzipien einer komplememtären Therapie werden im Laufe des Kongresses stets gleichermaßen als unverzichtbar obenan gestellt und ziehen sich wie ein roter Faden quer durch alle  vorgestellten Konzepte der anwesenden Referenten- gleich welcher Couleur. Fazit Dr. Rau: „Krebsstammzellen entstehen unter epigenetischen Einflüssen!“  Daher seien längerfristig weder Chemo- und Strahlentherapie, noch Lymphknotenresektion in der Lage, das ursprüngliche Geschehen zufriedenstellend  =  reversibel, zu beeinflussen.  

Hochinteressant und eindrucksvoll  die Schilderung der  Erkenntnisse von Prof. Wolfgang  Köstler, der nach 30 Jahren Erfahrung in der Onkologie und anhand zahlreicher namhaft zitierter Studien zu dem Schluß kommt, daß ein infektiös-inflammatorisches Geschehen  als ernsthaft zu diskutierender Krebsauslöser in Frage komme .Er zitiert die neuesten Studien hierzu in der Ausgabe des „New-England Journal of  Medicine“ vom 8.3.2012, die besagen, daß keine Krebszelle wie die andere sei. Sein Fazit: Daß eventuelle  intra- oder extrazelluläre  Erreger einer möglicherweise nach dem „Gießkannenprinzip“ erfolgten Chemotherapie nicht die erhoffte Nekrose- bzw. Apoptose des als inflammatorisch zu betrachtenden Tumorgeschehens dauerhaft Paroli bieten könnten.   Seine einleuchtende Theorie: Weil zahlenmäßig viel mehr aus Mikroorganismen, als aus Zellen bestehend, sei mit Folgen der Matrixveränderung durch Transformation und Infiltration zu rechnen und verweist auf die Schriften von Pasteur und Bernard, die bereits um (eine) milieuauslösende, versus erregerbedingte These(n) stritten. Im so gesehenen Zusammenhang zielt Köstler auf die zum Teil fatale Ignoranz erforderlicher Milieusanierungen des (darmassoziierten) Terrains, als auslösendes Agens zahlreicher Erkrankungen. So ließen sich aus jeder Krebszelle Pilze züchten und verweist dabei auf die Sanum-Therapie nach Prof. Enderlein  mit mucor racemosus, et al. Solcherart Beispiele einer Multiinfektion mit allerlei Parasiten bezeichne die Tumorbiologie  als „Parasite linked tumors“! Er zeigt anhand von Vergleichsstudien mit den Endstadien von Aids, Sepsis und TBC auf, daß  jenen eine gemeinsame fulminante Verlaufskurve zu attestieren sei: Anämie, Cachexie, hohe Fibrinogenspiegel, extrem erhöhtes CRP, Ferritin, sowie extrem erniedrigte Werte wie Eisen, Selen, Vit. C, Superoxiddismutase, et.al., welche allesamt eine Blockade des Lymphsystems zur Folge hätten. So sei es für ihn vorstellbar, daß  Helicobacterinfektionen, Chlamydien, Salmonellen, Hepatitis B und C, Papillomaviren, selbst Aflatoxinintoxikationen , einen  jeweils systembezogenen Krebsauslöser darstellen könnten und untermauert dies anhand langjährig beobachteter Fälle. Demnach zählten auch Lipidperoxidationen , chronische Entzündungsgeschehen  jedweder Genese hierzu, in Erinnerung  an Zusammenhänge wie z.B.chronische Bronchitis bis hin zum Lungenkrebs.  

Univ.Dozent Dr.Lahodny /Wien, ebenfalls erstmals in München zu Gast, überzeugte sein Auditorium  mit den Rezepturen seiner komplementärmedizinischen Krebsnachbehandlung  anhand eigener, klar gegliederter Therapiekonzepte so eindrucksvoll, daß man diesen Beitrag ebenfalls als herausragend bezeichnen sollte:   Disseminierte Tumorzellen überleben jede Chemotherapie Der Immunologische Status erweist sich nach jeder Intervention (OP,Bestrahlung,Chemo) als komplett   zerstört, extrem hohe Werte der  T- und-B-Lymphozyten belegten diese Fakten Die totale Übersäuerung durch chemische Medikamente,Toxine ,Nahrung, bakterielle Fehlbesiedlungen und deren Toxine wirken allesamt beschleunigend auf das Tumorwachstum.        4.   56% der Fälle sterben nach wie vor an ihrem Krebs.   Prof. Rainer Wander referierte in seinem von höchster Akzeptanz begleiteten Vortrag über die Procaintherapie in Verbindung mit Natriumbicarbonat / NaCl  per infusionem.  Seiner These entsprechend bliebe zu konstatieren: „Wer keine Procaintherapie in der Onkologie macht, hat viel versäumt“ was er anhand zahlreicher dokumentierter Fallbeispiele eindrucksvoll belegen konnte.  

In seinem Schlußwort betonte Landenberger als Vorsitzender und Initiator der Tagung daher nochmals die hohe Bedeutung dieses Wochenendes als „eine einzige Lehrstunde Integrativer Medizin“. Dies wurde von den Teilnehmern ebenso gesehen, denn der abschließende Beifall für die von sämtlichen geladenenen Referenten so enthusiastisch vertretenen Lehren kann an dieser Stelle sehr wohl als „einstimmig akzeptiert“ vermerkt werden. Der Wunsch Landenbergers nach zunehmend weltweiter Bedeutung dieser genialen Medizin ist daher nur zu verständlich. Möge er doch auch von der konventionellen Schulmedizin (endlich) so verstanden werden.  

Der Fachwelt sei an dieser Stelle durch radikales Umdenken nachhaltig zu empfehlen sich dieser Betrachtungsweise(n) sehr bald anzuschließen. Sie sollte sich endlich auch von der nach wie vor verbreiteten Vorstellung verabschieden, daß nur einige „verquere Exoten“ diese wirklichen Chancen, auch im Sinne der palliativen Medizin, einforderten.  

Conclusio: Die Eindeutigkeit mit der anlässlich dieses Kongresses aufgezeigt wurde, was den Erkrankten nicht länger vorenthalten werden sollte, spricht für sich. Es sei betont, daß die hier dargestellten Konzepte- streng lege artis angewandt- naturgemäß auch einige von den Referenten klar definierten, selbstredend  strikt zu beachtenden Kontraindikationen beinhalten, was den Nutzen der therapeutischen Möglichkeiten insgesamt keineswegs schmälern dürfte.   Während die gesamte Wissenschaft nach wie vor auf der Stelle zu treten scheint, kristallisierte sich hier in München  trotz  unbestritten berechtigter, auch kritischer Fragestellungen aller Beteiligten innerhalb eines aufmerksam-sensiblen Auditoriums- eine in vielfältigen Fallbeispielen erkennbare positive Bilanz seitens ihrer Anwender und Verfechter heraus! Dies alleine rechtfertigt bereits den Wunsch seiner Initiatoren, diesem 2. Kongress die verdiente internationale Aufmerksamkeit und Compliance, sowie auf allen Ebenen weitere unübersehbare Plattformen zuzubilligen.  

 Kontakte: AGI Press European Office 76532 Baden - Baden  
Redakteur: I.Dobler redaktion@agi-press.com  

 

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