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Innovative Erfindung: Eine Billig-Brille mit selbst fokussierbaren Linsen für die Armen dieser Welt

 

Eine Sehhilfe die kaum mehr als 1 Euro kostet und die der Fehlsichtige selbst innerhalb von nur einer Minute auf seine individuelle Sehschärfe einstellen  (fokussieren) kann, wird nach Meinung von Medizin-Experten   bis zum Jahr 2020 -wie keine andere Erfindung- die Weltgesundheit revolutionieren. Etwa die Hälfte der heute lebenden Menschen würde nach Expertenmeinung auf die eine oder andere Weise von diesen preisgünstigen Sehhilfen profitieren.
In vielen Ländern der dritten Welt kann sich nur jeder zehnte Einwohner eine  augenärztlichen Versorgung leisten. Mehrere Milliarden Menschen haben somit derzeit noch keinen Zugang zu einer augenmedizinischen Versorgung und für sie finanziell erschwinglichen Sehhilfen.


Das renommierte Fachblatt British Medical Journal veranstaltete in London auf der 2011 Innovation Expo conference  einen originellen Wettbewerb bei dem es darum ging, die Idee bzw. das Produkt zu identifizieren, das nach Meinung der Konferenzteilnehmer mit großer Wahrscheinlichkeit im Jahr 2020 den größten positiven Einfluss auf die Welt-Gesundheit haben wird.

Die Wahl fiel eindeutig aus. Als die beste Idee wurde ein Patent gewählt, das bereits vor einigen Jahren erteilt wurde. Es geht um eine billige Einheits-Brille bei der der Fehlsichtige innerhalb einer Minute die Stärke der Brillengläser - also mit geringstem Aufwand  - selbst so einstellen kann, dass seine Sehstörung ausgeglichen wird.

Es handelt sich um eine Einheits-Brille die in der Lage ist, alle weit verbreiteten Arten von Sehstörungen (Kurz- und Weitsichtigkeit ebenso wie Alterssichtigkeit) zu korrigieren. Die von dem Erfinder auf der Konferenz vorgestellte Brille soll in erster Linie jenen Menschen in den Entwicklungsländern helfen, die keinen Zugang zu augenärztlichen Leistungen oder einer bezahlbaren Brillenversorgung durch Augenoptiker haben.

Der Erfinder - der Atomphysiker Professor Josh Silver - demonstrierte in London den fasziniert zuschauenden Konferenzteilnehmern wie eine Standard-Brille mit wenigen Handgriffen  in nur einer Minute in ein individuell eingestellte Sehhilfe verwandelt werden kann. 

Die Kunststofflinsen können über eine angeschlossene Plastik-Spritze so mit einer Flüssigkeit gefüllt werden, dass die entstehende Wölbung der Linse  - ähnlich einer üblichen Plastik- oder Glaslinse - die Fehlsichtigkeit des jeweiligen Individuums ausgleichen kann.  Hat der Patient die Schärfe der Linsen passend eingestellt, so  wird ein kleines Ventil mit einem Schraubenzieher zugedreht so dass die Flüssigkeit nicht heraustropfen kann. Danach wird die Spritze mit dem Rest der Füllflüssigkeit entfernt.
Noch sieht das entwickelte Einheitsmodell nicht sehr elegant aus - doch schon bald sollen ästhetisch ansprechendere Modelle entwickelt werden.

Eine breite Verteilung dieser Billig-Brillen würde weltweit  ungeahnte Reserven an "Humankapital" freisetzen, das bisher aufgrund von nicht behandelter Fehlsichtigkeit ungenutzt ist.

Doch wie immer gibt es keine Rose ohne Dornen: eine Lizenz des Produktionsverfahrens wurde bereits im Jahr 2004 - angeblich für eine Riesensumme - an einen US-Investor verkauft.  Bisher hat dieser Investor aber erst 40.000 Brillen ausgeliefert. Was bei weit über einer Milliarde fehlsichtiger Menschen nicht einmal ein Tropfen auf einen heißen Stein ist.

Kritische Beobachter der Entwicklung können derzeit nur hoffen, dass dieser so innovativen Erfindung das Schicksal der fiktiven "ewigen Glühbirne" erspart bleibt, deren Patent  - angeblich aus wirtschaftlichen Gründen - von Elektroriesen rund um General Electric  aufgekauft wurde, um die Produktion dieser "geschäftsschädigenden" Glühbirne zu verhindern.

 

 

Mehr Informationen zum Thema Billig-Brille können Sie dem weiter unten publizierten Videobeitrag des British Medical Journal und der verlinkten englischsprachigen Originalquelle entnehmen:

Quelle: British Medical Journal

 

 

 

 

                                                 



 

zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)  

Weitere Informationen zum Thema Augenheilkunde hier

 

 

Douali MG, Silver JD. Self-optimised vision correction with adaptive spectacle lenses in developing countries. Ophthalmic Physiol Opt2004;24:234-41. [CrossRef][Medline][Web of Science]

 

 He M, Congdon N, MacKenzie G, Zeng Y, Silver JD, Ellwein L. The Child Self-Refraction Study: results from urban Chinese children in Guangzhou. Ophthalmology2011 [Epub ahead of print]. doi:10.1016/j.ophtha.2010.10.003.

 




Dieser interessante Videobeitrag des British Medical Journal
wurde auf YouTube publiziert



 




 

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier.  Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Augenheilkunde/Ophthalmologie  publizierten Text auch hier abrufen.   Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des jeweiligen Text-Beitrags finden Sie hier.

 

 

 


 


 

 

 

 

 

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