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Endoprothesen
Die Haltbarkeit von Hüftgelenks- und Kniegelenks-Totalendoprothesen kann offenbar durch die dauerhafte Einnahme knochenaufbauender Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate verdoppelt werden.

In Deutschland werden  pro Jahr allein über 200.000 arthrotisch veränderte Hüftgelenke operativ ausgetauscht. Für diese Eingriffe (Totalendoprothesen) werden von den Krankenkassen rund 1.6 Milliarden Euro ausgegeben. Doch nicht immer können die Patienten mit dem Ergebnis der aufwändigen Eingriffe wirklich zufrieden sein.
In erschreckend vielen Fällen müssen die Prothesen schon nach wenigen Jahren wieder entfernt werden. Die wichtigste Ursache ist eine Lockerung der Prothesen.
Die Zahl der sog. Revisionsoperationen ist in Deutschland besonders hoch.  Ein Teil der für Zweit- und Drittoperationen jährlich aufgewandten 330 Millionen Euro ließe sich nach neuesten Erkenntnissen offenbar durch die Verordnung knochenaufbauender Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate vermeiden. 

In einer im renommierten " British Medical Journal" veröffentlichten Studie konnten die Autoren anhand der Auswertung der Krankengeschichten von  41.995 Patienten, denen entweder ein Hüft- oder ein Kniegelenk ausgetauscht wurde zeigen, dass bei den Patienten die keine Bisphosphonate eingenommen hatten nach fünf Jahren etwa doppelt so viele Gelenke wieder ausgebaut werden mußten als in der Bisphosphonat-Gruppe.  Die Zeit bis zu einem erforderliche Austausch der Gelenke war in der Bisphosphonatgruppe etwa doppelt so lang.  Die Forscher rechneten aus, dass 107 Patienten medikamentös behandelt werden mußten, um eine aufwändige Revisionsoperation zu vermeiden. Die Behandlung ist somit als wirtschaftlich sinnvoll anzusehen, da Revisionsoperationen etwa fünfmal so teuer sind wie die Erst-Operationen. Die Autoren der Studie wiesen darauf hin, das Bisphosphonate allgemein als sicher nebenwirkungsarm gelten.
Quelle: BMJ 2011; 343 doi: 10.1136/bmj.d7222 (Published 6 December 2011) Cite this as: BMJ 2011;343:d7222   

 

 

 

zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)   

 

BBC-News mobile Bericht zur Studie

 

 

 

 

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