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Brustkrebs-Behandlung
In der hier vorgestellten Studie wurde jeweils bei rund 450
Brustkrebs-Patientinnen
bei denen im sog. Wächter-Lymphknoten eine Metastase
festgestellt wurde entweder nur dieser vom Krebs
befallene Lympknoten entfernt oder aber radikal mindestens 10
Lymphknoten der gleichseitigen Axelhöhle. Es zeigte sich, dass
die neben der Tumorentfernung
und Bestrahlung durchgeführte radikalere Lymphknotenentfernung
- die erfahrungsgemäß bei vielen Frauen
mit starken, die Lebensqualität mindernden Nebenwirkungen
belastet ist - nach sechs Jahren keinen Überlebensvorteil
erbracht hatte.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass die operative Entfernung
des Tumors
und des von einer Metastase befallenen Wächter-Lympfknotens
- in Kombination mit einer Bestrahlung - derzeit bei Tumoren
die nur in den Wächter-Lymphknoten metastasiert haben offenbar
die optimale Therapie darstellt bei der von den
behandelnden Ärzten weder zu viel, noch zu wenig unternommen
wird.
Quelle: MEDLINE Abstract Fachblatt
JAMA. 2011 Feb 9;305(6):569-75.
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