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Darmkrebs-Risikofaktoren
Endlich konnte der lang ersehnte Beweis erbracht werden.
Die Langzeiteinnahme des weltweit beliebten Schmerzkillers Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäure) senkt tatsächlich das Risiko an einem Darmkrebs zu erkranken.

In der Vergangenheit ergaben verschiedene Beobachtungsstudien immer wieder Hinweise darauf, dass  die Einnahme des beliebten Kopfschmerzmittels Aspirin wahrscheinlich das Risiko absenkt, an Darmkrebs zu erkranken. Allerdings konnten die daraufhin durchgeführten,  zufallsgesteuerten  Doppelblindstudien diesen Verdacht nicht bestätigen. Diese auf hohem wissenschaftlichen Niveau durchgeführten Untersuchungen zeigten lediglich, dass die Einnahme von Aspirin die Häufigkeit der Bildung von Adenomen vermindert, die als (noch)  gutartige Vorstufe eines Kolorektalen Karzinoms (Darmkrebs) gelten.

Daher hat die hier vorgestellte, und im Fachblat "The Lancet" publizierte Studie (CAPP 2) eine große praktische Bedeutung. Immerhin ist der Darmkrebs auch in Deutschland sowohl bei Frauen, als auch Männern eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen.  Die Ergebnisse der CAPP-2-Studie beweisen jetzt erstmalig, dass es mit Hilfe der Langzeiteinnahme von Aspirin tatsächlich möglich ist, das Darmkrebs-Risiko deutlich zu vermindern.

 

Im Verlauf der über nahezu 5 Jahre durchgeführten Untersuchung erhielten 861 Patienten mit einem erblich bedingten hohen Darmkrebs-Risiko (Lynch-Syndrom =Hereditäres non-polypöses kolorektales Karzinom - siehe Wikipedia) nach dem Zufallsprinzip pro Tag entweder 600 mg Aspirin oder aber ein entsprechendes Aspirin-Plazebo.  Am Ende des Untersuchungszeitraums zeigte es sich bei dieser Doppelblind-Untersuchung, dass es bei 53 Studienteilnehmern zur Entwicklung eines Darmkrebses gekommen war. In der Aspirin-Gruppe erkrankten 18 von 427 Studienteilnehmern und in der Kontrollgruppe 30 von 434.

Bei den Studienteilnehmern, die mindestens zwei Jahre lang regelmäßg 600 mg Aspirin eingenommen hatten, sank das Erkrankungsrisiko im Vergleich zur Kontrollgruppe somit um rund 60%.

Die im Untersuchungszeitraum beobachteten Nebenwirkungen der Medikation waren in der Plazebo-Gruppe zahlenmäßig und qualitativ nicht niedriger als in der Aspirin-Gruppe - was die gute Verträglichkeit des Schmerzmittels bewies. Die Autoren der Studie betonten, dass in Zukunft noch weitere Studien durchgeführt werden sollten, um die optimale Dosierung des Aspirins und die erforderliche Dauer der Einnahme herauszufinden.
Quelle: The Lancet

 

 

 zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)

   

 

 

 

 

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Darmkrebs
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