
Hypertonie-Therapie -medikamentzöse Blutdruck-Senkung
AT1-Antagonisten senken den Blutdruck und gleichzeitig auch
das Risiko an einem Herzinfarkt, einer Herzschwäche oder
einem Schlaganfall zu erkranken. Selbst das Diabetes-Risiko wird
vermindert.
Bei
der
Behandlung des Bluthochdrucks
werden auch in Deutschland oft die sog. Angiotensin-Rezeptor-Blocker
(auch AT1-Antagonisten genannt) eingesetzt. Immer
wenn ein Medikament bei einer weit verbreiteten Krankheit wie
dem
Bluthochdruck zum Einsatz kommt,
wird es zu Recht auch nach der Zulassung skeptisch beäugt. Oft
werden Nebenwirkungen trotzdem zu spät erkannt - doch gelegentlich
kommen die Medikamente auch in einen Verdacht, der sich später
glücklicherweise als unzutreffend erweist. So erging es auch den
vielverordneten Angiotensin-Rezeptor-Blockern.
Einige
Experten sagten ihnen nach, dass sie angeblich das
Risiko für bösartige Toumore
erhöhen - wieder andere hatten gar den Verdacht, dass die zur
Senkung des
Herz-Kreislaufrisikos eingesetzten
Blutdruck-Senker die Zahl nicht-tödlicher und auch tödlicher Herz-Kreislauferkrankungen
wie Herzinfarkt und
Schlaganfall erhöhen.
Doch
nun können die Ärzte ihre verunsicherten Patienten endgültig beruhigen.
Die hier vorgestellte Langzeit-Studie, die im renommierten British
Medical Journal veröffentlicht wurde, zeigte eindeutig, dass die
Angiotensin-Rezeptor-Blocker wie erhofft das
Risiko für Herzinfarkte
nicht einmal minimal erhöhen. Die Forscher konnten außerdem zeigen,
dass die viel verordneten Medikamente - wie ohnehin angenommen
- das Risiko für Schlaganfälle (Apoplex),
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
und
Diabetes senken. Der Einsatz der
nebenwirkungsarmen Wirkstoffe kann daher von den Ärzten weiterhin
empfohlen werden.
Mehr Informationen können
Sie der englischsprachigen Originalquelle
entnehmen:
Quelle: MEDLINE Abstract Fachblatt
British Medical Journal