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COPD-Risiko:  Auch das Rauchen von Zigarren und Pfeifen schädigt die Gesundheit und kann im Lauf der Jahre eine bedrohliche chronische Lungenkrankheit (COPD) auslösen.

 

Wer sich als Raucher nicht länger vorwerfen lassen will, dass er sich auf Kosten der Allgemeinheit die eigene Gesundheit ruiniert, greift gerne zu Zigarren oder einer Pfeife, um das mit dem Rauchen verbundene Gesundheitsrisiko zu senken, bzw. um seinen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Seit eh und je gilt das Rauchen von Zigarren und Pfeifen nämlich in der breiten Öffentlichkeit als vergleichsweise harmloses Laster, das die Gesundheit kaum oder überhaupt nicht  beeinträchtigt.
Doch nun beweist eine neue in den U.S.A. durchgeführte Untersuchung, dass es die angeblich so harmlosen "Geschwister" der Zigaretten auch faustdick hinter den Ohren haben.  Sie sind nämlich keineswegs geeignet, um als Raucher vom Image des "Selbstverstümmlers"  wegzukommen.
In einer kürzlich im renommierten Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichten Studie konnten Forscher mit Hilfe von 3.500 auskunftsbereiten Studienteilnehmern nachweisen, dass Zigarren- und Pfeifenraucher - ähnlich wie Zigaretten-Raucher - erhöhte Cotinine-Blutkonzentrationen hatten. Cotinine ist das wichtigsten Abbauprodukt des Nikotin. 
Obgleich die Cotinine-Konzentrationen bei den Zigarren- und Pfeifen-Rauchern wie erwartet niedriger als bei den Zigarettenrauchern waren, leidet die Gesundheit offenbar trotzdem.  Auch das rauchen von Zigarren und Pfeifen kann zur Entwicklung einer chronischen COPD-Erkrankung führen (COPD = chronisch obstruktive (die Atemwege verengende) Lungenkrankheit).   
Ebenso wie bei den Zigarettenrauchern, nahm die Lungenfunktion nämlich im Lauf der Jahre auch dann deutlich ab, wenn die Raucher die gefährlicheren Zigaretten tatsächlich mieden.
Die Forscher wiesen daher mit Nachdruck darauf hin, dass es keine sichere Menge an Tabackrauch gibt und forderten die behandelnden Ärzte dazu auf, auch bei Patienten die Zigarren- oder Pfeifen rauchen darauf hinzuwirken, diese Angewohnheit aufzugeben. Wer von Zigaretten zu Zigarren oder einem Pfeifchen wechselt kommt nämlich vom Regen in die Traufe.

 

 

Pipe and Cigar Smoking Linked to Reduced Lung Function

 

Smoking cigars or pipes can lead to reduced lung function, according to an analysis published in the Annals of Internal Medicine.

Researchers questioned some 3500 participants, aged 45 to 84 years, on their smoking habits and assessed their lung function and cotinine levels. Those who smoked cigars or pipes had higher cotinine levels than never-smokers (although not as high as cigarette smokers). Cigar and pipe smokers who did not smoke cigarettes also had higher rates of airflow obstruction than never-smokers (odds ratio, 2.31), while those who smoked both cigarettes and pipes or cigars were at even higher risk (OR, 3.43). Lung function decreased with increasing pipe- or cigar-years.

The authors conclude: "Physicians should consider pipe and cigar smoking a risk factor for COPD and counsel cessation of pipe and cigar smoking regardless of cigarette smoking history." Editorialists write that clinicians "need to understand that there is no safe dose of tobacco smoke exposure."

Annals of Internal Medicine article (Free abstract; full text requires subscription)

Annals of Internal Medicine editorial (Subscription required)

 
 

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