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Hyperthermie (Fiebertherapie)

 

Additive (ergänzende) Hyperthermie-Therapie bei Weichteilsarkomen:

Weichteilsarkome  sind bösartige (maligne) Tumore, die den unterschiedlichsten Weichteilgeweben des Körpers entspringen (Muskeln, Sehnen, Fettgewebe, Bindegewebe, Synovialgewebe der Gelenkkapsel, Gefäßmuskulatur und Nerven).  Sie stellen eine vergleichsweise seltene Krebsform dar -  bei Kindern und Jugendlichen ist ihr Anteil jedoch relativ groß. Die Therapie  reicht von einer operativen Entfernung des Tumors bis zu Bestrahlungen und/oder Chemotherapien. Man findet Sarkome in allen Altersgruppen mit einem überproportionalen Vorkommen im Kindesalter (5–7 % aller Krebserkankungen).   Jede Schwächung der empfindlichen körpereigenen Immunabwehr fördert offenbar die Entstehung von Weichteilsarkomen. Auch bestimmte Chemikalien spielen bei der Entstehung von Sarkomen wahrscheinlich eine wichtige Rolle

Da Weichteilsarkome sehr bösartig, und die Therapiemöglichkeiten bisher eher unbefriedigend sind, wurde nun unter anderem am Klinikum der Universität München-Campus Grosshadern, und acht weiteren renommierten Krebs-Zentren in Europa und Nordamerika untersucht, ob sich die bisherigen mäßigen Erfolge der Chemotherapie verbessern lassen, indem man die Patienten zusätzlich (additiv) mit einer regionalen Hyperthermie (Fiebertherapie=Wärmetherapie) behandelt.

Dabei fanden die Forscher um Professor R.D. Issels in der im Fachblatt Lancet Oncology veröffentlichten Studie heraus, dass die Hyperthermie den Krankheitsverlauf tatsächlich -  wie erhofft -  positiv beeinflusst. Insgesamt wurden dieser der Phase 3-Studie 341 Tumor-Patienten entweder mit Chemotherapie plus Hyperthermie behandelt, oder (Kontrollgruppe 172 Kranke)  nur mit der üblichen Chemotherapie.

Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit der Studienteilnehmer betrug 34 Monate. Während dieser Zeit schritt die Erkrankung bei 132 Patienten weiter fort - davon 56 aus der Hyperthermie- ,bzw. 76 aus der Kontrollgruppe.  Die nur mit Chemotherapie behandelten Patienten hatten im Kontrollzeitraum ein deutlich erhöhtes Risiko für ein lokales Wiederauftreten des Sarkoms, bzw. sogar für einen tödlichen Verlauf der Erkrankung. Während in der Hyperthermie-Gruppe 28.8% auf die Behandlung positiv reagierten, lag diese Zahl bei den Patienten der Kontrollgruppe nur bei 12.7%.

In der Gruppe der innovativen Kombi-Therapie überlebten im Vergleich mit den Kranken der Kontrollgruppe mehr Patienten den Beobachtungszeitraum (rund ein Drittel).  Die Wissenschaftler kamen daher abschließend zu dem Schluss, dass der Einsatz der neuen Zusatztherapie beim Vorliegen von Weichteilsarkomen medizinisch Sinn macht - auch aufgrund der überwiegend harmlosen Nebenwirkungen der additiven Tumor-Therapie.

 

 

 

Lancet Oncol. 2010 Apr 28. [Epub ahead of print]

 

Neo-adjuvant chemotherapy alone or with regional hyperthermia for localised high-risk soft-tissue sarcoma: a randomised phase 3 multicentre study.

Issels RD, Lindner LH, Verweij J, Wust P, Reichardt P, Schem BC, Abdel-Rahman S, Daugaard S, Salat C, Wendtner CM, Vujaskovic Z, Wessalowski R, Jauch KW, Dürr HR, Ploner F, Baur-Melnyk A, Mansmann U, Hiddemann W, Blay JY, Hohenberger P; for the European Organisation for Research and Treatment of Cancer Soft Tissue and Bone Sarcoma Group (EORTC-STBSG); the European Society for Hyperthermic Oncology (ESHO).

Klinikum der Universität München-Campus Grosshadern, München, Germany; Helmholtz Zentrum München-German Research Center for Environmental Health, München, Germany.  mehr (MEDLINE)

FUNDING: Deutsche Krebshilfe, Helmholtz Association (HGF), European Organisation of Research and Treatment of Cancer (EORTC), European Society for Hyperthermic Oncology (ESHO), and US National Institute of Health (NIH). Copyright © 2010 Elsevier Ltd. All rights reserved.

PMID: 20434400 [PubMed - as supplied by publisher]

 

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