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Brustkrebs-Behandlung:
Ist die
Strahlentherapie
in vielen Fällen überflüssig?
Die
Standardtherapie für
Brustkrebs im Frühstadium
besteht derzeit in der operativen Entfernung des
bösartigen Tumors, sowie der nachfolgenden
Gabe des Medikaments Tamoxifen
plus einer Strahlentherapie. Jetzt
hat eine am Massachusetts General Hospital, Boston,U.S.A.,
durchgeführte Studie gezeigt, dass die von den
Frauen oft als sehr belastend empfundene Strahlentherapie
wahrscheinlich gegenüber der alleinigen medikamentösen
Behandlung von Tamoxifen keinen deutlichen
Zusatznutzen ergiebt.
Der Newsletter
Cancer Decisions berichtete
in seiner jüngsten Ausgabe, dass es den
Studienteilnehmerinnen in beiden Therapiegruppen
nach zehn Jahren vergleichbar gut ging. Durch
die zusätzliche Strahlentherapie wurden also weder
die Überlebenschancen der
Brustkrebs-Patientinnen verbessert,
noch konnte die Rate der Fernmetastasen deutlich
vermindert werden.
Da
die Studienteilnehmerinnen aber alle älter als
70 Jahre waren, sollten diese Untersuchungsergebnisse
nach Meinung der Betreiber der Website
www.breastcancer.org
aber nicht einfach 1:1 auf jüngere Brustkrebs-Patientinnen
übertragen werden. Allerdings kann man wohl verallgemeinernd
sagen, dass die Bedeutung der begleitenden Strahlentherapie
bei
Brustkrebs im Frühstadium
wahrscheinlich überschätzt wird. Sollten also
Frauen eine Strahlentherapie ablehnen, so kann
dies nun von den Therapeuten leichter akzeptiert
werden als in der Vergangenheit.
Quelle:
Presse-Information / Newsletter
Cancer Decisions

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Originalquelle
hier (in
englischer Sprache)


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