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Bluthochdruck-Behandlung -Therapieresistenz

Obgleich für die Behandlung des Bluthochdrucks mittlerweile zahlreiche meist sehr effektiv wirkende Medikamente zur Verfügung stehen, gibt es Patienten, bei denen die medikamentöse Therapie nicht in der Lage ist, den erhöhten Blutdruck zufriedenstellend abzusenken. Diese Patienten haben ein sehr hohes Herzinfarkt-und Schlaganfall-Risiko.

Bei diesen Hypertonikern kann eine Behandlungsmethode zum Einsatz kommen, die schon einmal vor Jahrzehten weit verbreitet war und ein wenig in Vergessenheit geraten ist.
Damals - als es nur eine kleine Auswahl blutdrucksenkender Medikamente gab - wurden zum sympathischen Nervensystem gehörende Nieren-Nerven operativ durchtrennt die bei der Entstehung eines chronischen Bluthochdrucks eine wichtige Rolle spielen. Durch diesen operativen Eingriff kam es meist schnell zu einer dauerhaften Absenkung sowohl des systolischen, als auch des diastolischen Blutdruckwertes.

Um herauszufinden, ob diese Operation auch heute noch angewandt werden sollte, wurde eine Gruppe von 109 Bluthochdruck-Patienten nach dem Zufallsprinzip entweder weiter weiter mit den nicht ausreichend wirkenden Standard-Medikamenten oder aber mit einer solchen Nervendurchtennung behandelt. Die im Fachblatt "The Lancet" publizierte Studie zeigte, dass mit der über einen Katheter (also minimal-invasiv)  durchgeführte Nervendurchtrennung die erhöhten Blutdruckwerte zuverlässig auf Werte absenkt werden konnten,  von denen man nach der derzeit geltenden Ansicht eine gute Reduktion des vorher sehr hohen Herz-Kreislaufrisikos erwarten kann.

Da die Operation gut verträglich ist und kaum unerwünschte Nebenwirkungen hat, kamen die Autoren der Studie zu dem Schluß, dass die Durchtrennung der Nierennerven immer dann eine empfehlenswerte Therapieoption darstellt, wenn drei oder sogar vier gleichzeitig verabreichte blutdrucksenkende Medikamente den erwünschten Behandlungseffekt nicht erzielen können.

 

Quelle: The Lancet 2010 Nov 17. (Original) PMID: 21093036

 

 

zur Originalquelle hier (in englischer Sprache)  

 





 





 

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie hier.  Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum Thema Bluthochdruck/arterielle Hypertonie  publizierten Text auch hier abrufen.   Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu den Autoren des jeweiligen Text-Beitrags finden Sie hier.

 

 


 


 



 

 

 

 

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Seelische Belastungen bei Krebs
Was tun, um mit dieser Krisensituation fertig zu werden?

 

Krebspatienten und ihre Angehörigen leiden unter  kaum erträglichen seelischen Belastungen. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie sie mit diesem Problem im Alltag umgehen. Um mehr über die geistig-seelischen Aspekte der Krankheitsbewältigung zu erfahren, wird nun an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eine Studie durchgeführt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie die betroffenen Menschen ihrer Krebserkrankung umgehen und welche eigenen Möglichkeiten sie hierzu nutzen konnten. Als Grundlage für diese wichtige Studie dient ein online-Fragebogen.  KrebspatientInnen werden von der Autorin Anna-Katharina Burkhardt dazu ermutigt, diesen anonymisierten Fragebogen hier auszufüllen.

 

     
 


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