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Sind regelmäßige körperliche Belastungen wirklich gesund
- oder stellt Sport
möglicherweise eher ein Gesundheitsrisiko dar?
Die
Meinungen gehen nach wie vor weit auseinander: während viele
Menschen es mit Winston Churchill halten dessen Lebensmotto
"No sports please" in aller Munde ist, gehen die
meisten Mediziner davon aus, dass regelmäßige körperliche
Ertüchtigung vor vielen Krankheiten schützt. Verwirrend
ist, dass sich beide Seiten immer wieder einmal mit überzeugend
erscheinenden Argumenten zu Wort melden. Diese können dann
meist von Laien kaum kritisch bewertet werden.
Zumindest
für englisch sprechende Zeitgenossen ist es jetzt leichter
sich eine eigene Meinung zu bilden, da das renommierte Wissenschaftsmagazin
"Scientific American" (Volltext
hier
) jetzt einen
sehr ausführlichen Übersichtsartikel publiziert hat, der
die bisher bekannten Fakten kritisch wertet und zusammenfasst.
Danach scheint es so zu sein, dass die Richtlinien wissenschaftlich
gut abgesichert sind, die vom US-Department of Health and
Human Services (HHS) im vergangenen Jahr publiziert wurden.
Die
Behörde empfahl Personen im Alter
zwischen 18 und 64 Jahren als Minimum ein leichtes körperliches
Training (z.B. schnelles gehen) von wöchentlich mindestens
150 Minuten. Alternativ kommen auch stärkere körperliche
Anstrengungen (schwimmen, schnelles Rad fahren) von wöchentlich
75 Minuten in Frage
Studien haben nämlich gezeigt, dass
Menschen die sich an diesen Empfehlungen orientieren im
Schnitt 3-7 Jahre länger leben als körperlich inaktive Altersgenossen.
Es scheint so zu sein, dass insbesondere das Risiko an Krankheiten
wie Herzkreislaufleiden, Krebs und Diabetes zu erkranken
durch körperliche Aktivität absenken lässt. In vernünftigen
Grenzen scheint e weiterhin so zu sein, dass mehr auch mehr
hilft.
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