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Quelle: Fachblatt British Medical Journal

 

Antibabypille und Thrombosegefahr:  Orale Kontrazeptiva erhöhen nach wie vor das Risiko für tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien.

Dabei ist das Risiko generell um so größer, je höher die in der Pille enthaltene Östrogenmenge ist.
Viele Frauen nehmen außerdem noch Pillen ein, die mit einem besonders hohen Thromboserisiko einhergehen und daher als besonders bedenklich gelten.
Die Autoren der im renommierten Fachblatt British Medical Journal publizierten Studie listeten die entsprechenden Progesteron-Wirkstoffe und das jeweilige durchschnittliche Thromboserisiko im Vergleich zu Frauen auf, die kein orales Kontrazeptivum einnehmen:

Levonorgestrel              im Durchschnitt 3,6 faches Risiko
G
estodene                     
im Durchschnitt 5,6 faches Risiko
Drospirenone                 im Durchschnitt 6,3 faches Risiko
C
yproterone acetate   
im Durchschnitt 6,8 faches Risiko
D
esogestrel                   
im Durchschnitt 7,3 faches Risiko

Die Wissenschaftler (siehe unten das Original der Studie in englischer Sprache ) bestätigten die bereits seit Jahren bekannte Tatsache, das das Thromboserisiko zu Beginn der Einnahme der Antibabypille besonders hoch ist, um später abzunehmen. Dieses Phänomen ist bei allen in den Apotheken verfügbaren Produkten zu beobachten.

 

 

Published 13 August 2009, doi:10.1136/bmj.b2921
Cite this as: BMJ 2009;339:b2921

Research

The venous thrombotic risk of oral contraceptives, effects of oestrogen dose and progestogen type: results of the MEGA case-control study

A van Hylckama Vlieg, research fellow1, F M Helmerhorst, professor of clinical epidemiology of fertility1,2, J P Vandenbroucke, professor of clinical epidemiology1, C J M Doggen, research fellow1, F R Rosendaal, professor of clinical epidemiology, head of department1,3,4

1 Department of Clinical Epidemiology, Leiden University Medical Center, C7-P, PO Box 9600, NL-2300 RC Leiden, Netherlands, 2 Department of Gynaecology and Reproductive Medicine, Leiden University Medical Center, 3 Department of Thrombosis and Haemostasis, Leiden University Medical Center, 4 Einthoven Laboratory for Experimental Vascular Medicine, Leiden University Medical Center

Correspondence to: F R Rosendaal F.R.Rosendaal@lumc.nl

Objective To assess the thrombotic risk associated with oral contraceptive use with a focus on dose of oestrogen and type of progestogen of oral contraceptives available in the Netherlands.

Design Population based case-control study.

Setting Six participating anticoagulation clinics in the Netherlands (Amersfoort, Amsterdam, The Hague, Leiden, Rotterdam, and Utrecht).

Participants Premenopausal women <50 years old who were not pregnant, not within four weeks postpartum, and not using a hormone excreting intrauterine device or depot contraceptive. Analysis included 1524 patients and 1760 controls.

Main outcome measures First objectively diagnosed episodes of deep venous thrombosis of the leg or pulmonary embolism. Odds ratios calculated by cross-tabulation with a 95% confidence interval according to Woolf’s method; adjusted odds ratios estimated by unconditional logistic regression, standard errors derived from the model.

Results Currently available oral contraceptives increased the risk of venous thrombosis fivefold compared with non-use (odds ratio 5.0, 95% CI 4.2 to 5.8). The risk clearly differed by type of progestogen and dose of oestrogen. The use of oral contraceptives containing levonorgestrel was associated with an almost fourfold increased risk of venous thrombosis (odds ratio 3.6, 2.9 to 4.6) relative to non-users, whereas the risk of venous thrombosis compared with non-use was increased 5.6-fold for gestodene (5.6, 3.7 to 8.4), 7.3-fold for desogestrel (7.3, 5.3 to 10.0), 6.8-fold for cyproterone acetate (6.8, 4.7 to 10.0), and 6.3-fold for drospirenone (6.3, 2.9 to 13.7). The risk of venous thrombosis was positively associated with oestrogen dose. We confirmed a high risk of venous thrombosis during the first months of oral contraceptive use irrespective of the type of oral contraceptives.

Conclusions Currently available oral contraceptives still have a major impact on thrombosis occurrence and many women do not use the safest brands with regard to risk of venous thrombosis.


This is an open-access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution Non-commercial License, which permits use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original work is properly cited, the use is non commercial and is otherwise in compliance with the license. See: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/ and http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/legalcode.
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

 

 

 

 

 

 

 

 

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(13.12.2009)