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im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
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Quelle: Ergebnis
einer klinischen Multicenter-Studie Zentrum für Molekulare
Orthopädie Düsseldorf
Schmerztherapie bei Wirbelkanalstenose:
Titanstift lindert Rückenschmerzen nachhaltig
Ein kleiner Stift aus Titan hilft langfristig und sicher bei der
schmerzhaften Verengung des Wirbelkanals. Dies ist das Ergebnis einer
klinischen Multicenter-Studie bei 292 Patienten, die unter der so
genannten Wirbelkanalstenose litten. Untersucht wurde der
Behandlungserfolg einer minimal-invasiven Operationsmethode, bei der
ein Titanstift zwischen zwei Wirbeln eingesetzt wird, um das
Rückenmark zu entlasten. Das Verfahren ist besonders risikoarm, da
dabei der Rückenmarkskanal nicht geöffnet wird, so dass keine Gefahr
einer Verletzung von Rückenmark oder Nerven besteht.
Bei der Wirbelkanalstenose kommt es durch den Verschleiß und
Veränderungen der Wirbelsäule zu einer Einengung des Rückenmarks und
seiner Nerven. Für die etwa zwei Millionen Betroffenen sind chronische
Rücken- und Beinschmerzen beim Gehen und Stehen die Folgen.
"Erleichterung finden diese Patienten nur, wenn sie sich nach vorn
beugen, weil sie dadurch den Druck von Rückenmark und Nerven nehmen",
sagte Dr. Gregor Godde, Neurorchirurg am Zentrum für Molekulare
Orthopädie Düsseldorf in Düsseldorf. So könnten Betroffene
oft mühelos Fahrrad fahren und sitzen, aber nicht schmerzfrei gehen
oder stehen. Eine Behandlungsmethode, die es diesen Menschen
ermöglicht, wieder längere Strecken zu gehen ist ein Titanstift mit
dem Handelsnamen "X-Stop". Das Implantat wird während einer kurzen
Operation als Abstandhalter zwischen zwei Wirbel eingesetzt, um den
eingeklemmten Nerven den nötigen Raum zu verschaffen.
Prospektive klinische Studie bei 292 Patienten
Die erste deutsche klinische Studie zu diesem minimal-invasiven
Verfahren umfasst 292 Patienten, die unter Wirbelkanalverengung an der
Lendenwirbelsäule litten. Sie wurden sechs, zwölf und 24 Monate nach
der Operation in sechs Kliniken, darunter Düsseldorf, Berlin und
München, untersucht und befragt. Die prospektive Studie erfasste
anhand eines speziell für diese Erkrankung entwickelten Fragebogens
die Schwere der Symptome, die Mobilität und die Zufriedenheit der
Patienten. Als Behandlungserfolg galt, wenn die Schwere der Symptome
und die Mobilität sich um mindestens 50 Prozent gebessert hatten sowie
die Patienten zufrieden mit dem Behandlungsergebnis waren. Die
Studienteilnehmer waren durchschnittlich 67 Jahre alt. Männer waren
mit 59 Prozent häufiger als Frauen betroffen.
Das Ergebnis: Sechs Monate nach der Behandlung mit X-Stop zeigte sich
bei 83 Prozent der Patienten ein Behandlungserfolg, nach zwölf Monaten
bei 72 Prozent und nach zwei Jahren bei 65 Prozent. Die Zufriedenheit
der Patienten war mit 70 Prozent auch nach zwei Jahren noch
vergleichsweise hoch. Komplikationen, die zu einer erneuten Operation
führten, traten nur bei einem Prozent der Patienten auf. "Der
Titanstift ist eine wirksame und sichere Alternative zu der sonst
üblichen Erweiterungsoperation an der Wirbelsäule. Allerdings sollten
nur Patienten operiert werden, die in Beugehaltung nach vorn
schmerzfrei sind", erklärte Godde. Die Operation ermöglicht eine
nahezu normale Beweglichkeit der Wirbelsäule. Lediglich die Streckung
nach hinten ist eingeschränkt. "Viele Patienten sind dankbar, dass sie
wieder einen Spaziergang machen oder einkaufen gehen können", so
Godde.
Die wieder gewonnene Beweglichkeit bedeutet nicht nur mehr
Lebensqualität sondern verbessert auch den Gesundheitszustand der
Betroffenen erheblich. Da die Operation wenig belastend ist, ist sie
besonders auch für ältere Patienten geeignet, betonte Godde. "Es ist
nicht richtig, dass ältere Menschen mit dauernden Rücken- und
Beinschmerzen leben müssen", erklärte Godde. Das Verfahren ist
besonders risikoarm, da der Rückenmarkskanal nicht geöffnet wird und
somit keine Verletzungs- und Lähmungsgefahr für Rückenmark und Nerven
bestehe.
Patienten sind nach sechs Wochen wieder fit
Das Implantat mit dem Handelsnamen "X-Stop" ist ein Stift aus Titan
mit einem Kunststoffüberzug, der zwischen den Dornfortsätzen der
Wirbel mit zwei Flügeln befestigt wird. Als Abstandhalter zwischen den
Wirbelkörpern befreit das Implantat das Rückenmark und die
Nervenfasern vom Druck und vergrößert den Raum für die empfindlichen
Nerven. Die Belastung für den Patienten durch den kurzstationären
Eingriff ist sehr gering. Die Patienten können noch am OP-Tag
aufstehen und sind nach etwa sechs Wochen wieder voll belastbar. Eine
Rehabilitation ist nicht erforderlich, was das Verfahren auch unter
Kostengesichtspunkten attraktiv macht. Das Behandlungsverfahren ist in
Deutschland zugelassen und wird von den gesetzlichen Krankenkassen und
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