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Quelle: Presseinformation Fachblatt BMJ
Oberschenkelhals-Frakturen: Englische Studie bestätigt bestehende Zweifel an der Wirksamkeit von Hüftschutz-Vorrichtungen - sog. "Hüftprotektoren".  Patienten die einen Hüftprotektor trugen hatten ein um 50% erhöhtes Risiko für eine Oberschenkelhals-Fraktur.


Die meisten Stürze älterer Menschen finden in der eigenen Wohnung statt. Dabei brechen sich in Deutschland pro Jahr etwa 150.000 Menschen den Oberschenkelhals. Um diese Gefahr zu minimieren kann man im Sanitätshandel unterschiedliche Hüftschutz-Polster kaufen bei denen meist Kunststoffpolster oder gepolsterte Kunststoffschalen das Hüftgelenk abdecken und so  - angeblich - vor einer lebensbedrohlichen Oberschenkelhals-Fraktur schützen sollen.
In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Studien durchgeführt, die zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt haben. Viele Orthopäden gehen aber von einer guten Wirksamkeit aus, da dies logisch zu sein scheint.

Nun wurde in England diese optimistische, aber bisher nicht eindeutig bewiesene  Annahme  im Verlauf einer wissenschaftlichen Studie kritisch überprüft. Dabei werteten die Autoren die Daten von rund 1.000 Patienten aus, die im Durchschnitt 85 Jahre alt waren. Überraschenderweise zeigte sich schnell, dass jene Patienten ein um etwa 50% erhöhtes Fraktur-Risiko hatten, die einen Hüftprotektor trugen.   Daraufhin wurde die Studie aus ethischen Gründen vorzeitig abgebrochen.

 

Informationen zum Thema in Wikipedia hier

 


 

Eine englischsprachige Kurzversion dieser Studie (sog. MEDLINE Abstract) finden Sie hier

 

 

 

BMJ 2007;335:228 (4 August),

doi:10.1136/bmj.335.7613.228-b

Hip protectors fail to protect


External hip protectors have been around for at least 15 years, and studies have already tried to find out which ones (if any) help prevent hip fractures in older people. The results have been inconsistent, contradictory, and generally disappointing. Even people with the highest risk of fracture did not benefit from a unilateral protector in a recent randomised trial of more than 1000 nursing home residents with a mean age of 85. Almost four fifths of participants were women.

The negative result was so emphatic that the authors stopped the trial early. In all analyses, fractures were more common in protected than unprotected hips, although the difference was not statistically significant. In the subgroup that wore the protector most reliably, the incidence of fractures was 15/284 hip years of observation for protected hips and 10/284 hip years of observation for unprotected hips (P=0.42)


JAMA. 2007 Jul 25;298(4):454-5.

Efficacy of a hip protector to prevent hip fracture in nursing home residents: the HIP PRO randomized controlled trial.


Kiel DP, Magaziner J, Zimmerman S, Ball L, Barton BA, Brown KM, Stone JP, Dewkett D, Birge SJ.

Institute for Aging Research, Hebrew SeniorLife and Harvard Medical School, Boston, Massachusetts 02131, USA. kiel@hrca.harvard.edu

CONCLUSIONS: In this clinical trial of an energy-absorbing/shunting hip protector conducted in US nursing homes, we were unable to detect a protective effect on the risk of hip fracture, despite good adherence to protocol. These results add to the increasing body of evidence that hip protectors, as currently designed, are not effective for preventing hip fracture among nursing home residents.

TRIAL REGISTRATION: clinicaltrials.gov Identifier: NCT00058864.

PMID: 17652295 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Link

 

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