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2.1.2026
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Quelle:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
"Elektrosensibilität": ein rein psychologischer Effekt?
(PM 67/06 derBAuA)
Immer wieder klagen Menschen über gesundheitliche Probleme, die durch
elektromagnetische Felder weit unterhalb der bestehenden Grenzwerte
ausgelöst werden sollen. Diese so genannten "Elektrosensiblen" geben
dabei beispielsweise Handystrahlung oder so genannten Elektrosmog als
Ursache für eine Vielzahl von Beschwerden an. Bei Versuchen in den
Berliner Laboren der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA) reagierten elektrosensible Personen nicht auf
elektromagnetische Felder. Sie konnten die Felder weder zuverlässig
wahrnehmen, noch zeigten sie eine messbare biologische Reaktion auf
das An- und Ausschalten der schwachen Feldexpositionen. Darin
unterschieden sie sich nicht von den Personen einer Kontrollgruppe.
Gegner und Befürworter des Mobilfunks führen oft eine sehr emotionale
und kontroverse Diskussion. Zugleich geben zunehmend mehr Menschen an,
gesundheitlich unter den Auswirkungen elektromagnetischer Felder im
Nieder- und Hochfrequenzbereich zu leiden. Die Gruppe "Vibrationen,
elektromagnetische Felder" der BAuA untersucht intensiv mögliche
Beeinflussungen oder Wirkungen von Feldern auf die Gesundheit der
Beschäftigten. Um Herauszufinden, welche Bedingungen für eine solche
Überempfindlichkeit sprechen könnten, führte Dr. Gerlinde Kaul eine
experimentelle Studie in der BAuA-Berlin durch. Die Ergebnisse stellte
sie zuletzt beim Seminar "Elektromagnetische Felder bei der Anwendung
moderner Mobilkommunikation" im November 2006 vor.
Bei den nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation
durchgeführten Versuchen wurden Personen sowohl einem magnetischen
Feld ausgesetzt, das durch herkömmlichen Wechselstrom erzeugt wird,
als auch dem gepulsten Feld des Mobilfunks. Die Feldstärken lagen
dabei weit unterhalb der zulässigen Grenzwerte. Nur 48 von den
Personen, die angaben unter einer "Elektrosensibilität" zu leiden,
erklärten sich bereit, am Versuch teilzunehmen. Weitere 96 unbelastete
Personen bildeten die Kontrollgruppe. Im Versuchszeitraum von einer
Stunde wurden die Teilnehmer drei Mal für 10 Minuten einer definierten
Feldexposition ausgesetzt. Dabei wussten sie nicht, wann dieses Feld
und für wie lange es eingeschaltet war. In der übrigen Zeit blieb die
Umgebung im Labor feldneutral. Der Wechsel zwischen Feld- und
neutraler Exposition erfolgte dabei nach einem balancierten
Versuchsplan. Nach jeweils zehn Minuten wurde die Person gefragt, ob
sie ein Feld wahrgenommen habe. Zudem erhoben die Wissenschaftler
Merkmale zur Wahrnehmung und zum Verhalten. Mit der Änderung der
elektrischen Leitfähigkeit der Haut ließ sich die körperliche Reaktion
auf das Feld erfassen.
Bei keiner Person konnte eine Änderung der elektrischen
Hautleitfähigkeit gefunden werden, die sich auf die Einwirkung eines
Feldes zurückführen lässt. Ebenso konnten weder die Kontrollpersonen
noch die so genannten "Elektrosensiblen" zuverlässig angeben, ob ein
Feld vorlag oder nicht. Beide Gruppen erreichten eine Treffsicherheit,
die bei etwa 50:50 lag. Ein Hinweis auf eine erhöhte Sensitivität der
Wahrnehmungsfähigkeit bei den "elektrosensiblen" Personen ließ sich
daher nicht finden, obwohl diese Personen sehr viel häufiger angaben,
dass sie ein Feld wahrnehmen würden. Im Ergebnis lässt sich das
Phänomen der "elektromagnetischen Hypersensibilität" nicht auf eine
nachweisbare, biologisch begründete Empfindlichkeit gegenüber
alltagsüblichen elektromagnetischen Feldern mit geringer Intensität
zurückführen.
Dr. Gerlinde Kaul führt das Phänomen auf Bedingungen
zurück, die in der psychischen Struktur, oder in der individuellen
Stressverarbeitung einer Person liegen könnten.
Ein Forschungsbericht der BAuA zur Studie ist in Vorbereitung. Eine
Kurzfassung des Vortrags befindet sich in der Rubrik
"Elektromagnetische Felder" im Bereich "Themen von A-Z" auf der
Startseite der BAuA-Homepage <www.baua.de> oder kann über das
Informationszentrum der BAuA, Tel.: 0180.321 4 321, Fax: 0180.321 8
321 oder E-Mail: <info-zentrum@baua.bund.de> angefordert werden.
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