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2.1.2026

 

 

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Sicherheit und Wirksamkeit eines Mistelpräparates

 auch bei Hautkrebs aufgezeigt

 

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass eine Therapie mit dem Mistelpräparat Iscador® auch bei schwarzem Hautkrebs (Melanom) als sicher und wirksam angesehen werden kann. Weiterhin konnte ein deutlicher Überlebensvorteil für die mit dem Mistelextrakt behandelten Patienten festgestellt werden.

Die Behandlung mit Mistelpräparaten ist heute ein fester Bestandteil in der Krebstherapie. Etwa zwei Drittel der Krebspatienten wenden unkonventionelle Therapieverfahren an, die Mehrzahl entscheidet sich dabei für eine Misteltherapie. Normalerweise werden Mistelextrakte zusätzlich zu schulmedizinischen Therapieverfahren eingesetzt.

Zu Iscador, dem Mistelpräparat mit der längsten und breitesten Erfahrung, liegen nun neue Studienergebnisse vor, welche die Sicherheit und Wirksamkeit auch bei schwarzem Hautkrebs aufzeigen.  So hatten die Patienten in der Mistelgruppe im Vergleich zur unbehandelten Kontrollgruppe eine deutlich längere Überlebenszeit. Auch in Bezug auf die Gesamtsterblichkeit, das tumorfreie Überleben sowie das Hirnmetastasen-freie Überleben konnte in der Mistelgruppe ein Vorteil gegenüber der unbehandelten Gruppe festgestellt werden, so die Ergebnisse der in der Fachzeitschrift „Arzneimittel Forschung/Drug Research“ veröffentlichten Studie.

Ziel der Studie war es, die Sicherheit und Wirksamkeit einer langfristigen Therapie mit dem standardisierten Mistelextrakt bei schwarzem Hautkrebs zu untersuchen.
686 Patienten aus 35 Zentren in Deutschland und der Schweiz nahmen an der Studie teil. 329 dieser Patienten bekamen nach der Operation den Mistelextrakt zwei- bis dreimal wöchentlich für mindestens sechs Monate unter die Haut (subkutan) gespritzt. Die 357 Patienten der unbehandelten Kontrollgruppe wurden lediglich sorgfältig beobachtet. Die Nachbeobachtung beider Gruppen erfolgte über einen Zeitraum von drei Jahren oder bis zum Versterben der Patienten.

Die Therapie ist gut verträglich

Um die Therapiesicherheit zu prüfen, wurden die durch den Mistelextrakt bedingten unerwünschten Arzneimittelwirkungen, eine eventuelle Verstärkung des Tumorwachstums sowie ein möglicherweise gehäuftes Auftreten von Metastasen beurteilt.

Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass die Misteltherapie allgemein gut vertragen wurde. Nur sehr wenige der Patienten (3,3 Prozent) reagierten auf den Mistelextrakt mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber, Juckreiz oder Schlafstörungen. Bei 12,8 Prozent der Patienten trat eine so genannte Lokalreaktion um die Einstichstelle herum auf, die aber gerade zu Therapiebeginn eine eher erwünschte Begleiterscheinung darstellt. Diese Reaktionen fielen stets leicht bis mittelschwer aus und klangen wieder vollständig ab. Starke Nebenwirkungen oder eine Verstärkung des Tumorwachstums wurden nicht beobachtet. Auch gab es keine Hinweise auf ein vermehrtes Auftreten von Hirnmetastasen oder anderen Metastasen in der Mistelgruppe.

Die Therapie ist wirksam

Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse demonstrieren auch die Wirksamkeit des Mistelpräparates. So überlebten die mit Mistelextrakt behandelten Hautkrebspatienten länger als die Patienten in der unbehandelten Kontrollgruppe. Die tumorbedingte Sterblichkeitsrate für die Mistelgruppe war dementsprechend geringer und lag bei 8,9 Prozent im Gegensatz zur Kontrollgruppe, wo die Sterblichkeitsrate bei 10,7 Prozent lag.

Um diese überaus positiven Resultate zu überprüfen und zu erhärten, sind weitere Studien geplant.

Interessierte, die mehr über die Misteltherapie erfahren möchten, können unter der Telefonnummer 01805 / 935 332 die kostenlose Broschüre „Eine Chance mehr bei Krebs“ bestellen oder sich auf der Homepage www.einechancemehrbeikrebs.de informieren. 

 

 

 

 

 

 

 

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