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im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026

 

 

 

 

 

Quelle: British Medical Journal

Aspirin & Co. bei schwersten Schmerzen (z.B. einer Nierenkolik):  nicht alle Schmerzmittel sind gleich wirksam oder haben ein ähnliches Nebenwirkungsprofil. Eine akute Nierenkolik - meist ausgelöst durch einen Nierenstein - gehört zu den schmerzhaftesten und daher traumatischsten Erlebnissen denen sich Menschen ausgesetzt sehen. Nun zeigt sich, dass Schmerzmittel aus der Aspirin-Familie mindestens ebenso gut wirken wie Opiate.

 Bisher werden diese meist aus "heiterem" Himmel" - also unerwartet - auftretenden Schmerzzustände überwiegend mit Opiaten (Morphium) wie Dolantin behandelt. Nun belegt eine im British Medical Journal (BMJ) publizierte Studie, dass andere Schmerzmittel aus der Wirkstofffamilie der sog. nicht-steroidalen Entzündungshemmer - zu der auch das legendäre Aspirin der Bayer AG (ASS = Acetylsalicylsäure) und die modernen COX-2-Hemmer gehören - besser helfen. Dem Aspirin verwandte Stoffe wie beispielsweise Indomethacin und Diclofenac wirken laut der Analyse des BMJ zahlreicher Studien besser als Opiate, machen seltener die Gabe weiterer Schmerzmitteldosen erforderlich und verursachen obendrein weniger Nebenwirkungen.

 



BMJ 2004;328:1401 (12 June)


Paper


Systematic review of the relative efficacy of non-steroidal anti-inflammatory drugs and opioids in the treatment of acute renal colic


Objective To examine the relative benefits and disadvantages of non-steroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) and opioids for the management of acute renal colic.

Data sources Cochrane Renal Group's specialised register, Cochrane central register of controlled trials, Medline, Embase, and reference lists of retrieved articles.

Review methods Randomised controlled trials comparing any opioid with any NSAID in acute renal colic if they reported any of the following outcomes: patient rated pain, time to pain relief, need for rescue analgesia, rate of recurrence of pain, and adverse events.

Results 20 trials totalling 1613 participants were identified. Both NSAIDs and opioids led to clinically important reductions in patient reported pain scores. Pooled analysis of six trials showed a greater reduction in pain scores for patients treated with NSAIDs than with opioids. Patients treated with NSAIDs were significantly less likely to require rescue analgesia (relative risk 0.75, 95% confidence interval 0.61 to 0.93). Most trials showed a higher incidence of adverse events in patients treated with opioids. Compared with patients treated with opioids, those treated with NSAIDs had significantly less vomiting (0.35, 0.23 to 0.53). Pethidine was associated with a higher rate of vomiting.

Conclusions Patients receiving NSAIDs achieve greater reductions in pain scores and are less likely to require further analgesia in the short term than those receiving opioids. Opioids, particularly pethidine, are associated with a higher rate of vomiting.

[Free Full Text]

 

 

 

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Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



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Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

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Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

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(13.12.2009)
 

  

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