 |
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
|
Experten
warnen vor Nebenwirkungen
-
Für Prävention und Therapie der Volkskrankeit
Osteoporose ist die
Hormon-Ersatz-Therapie nicht zu empfehlen, warnt das Zentrum für
Muskel-
und Knochenforschung der Berliner Charité.
Über
Jahrzehnte galten unerschütterlich die Thesen, Sexualhormone
seien
nicht nur gut gegen Wechseljahresbeschwerden, sondern verringerten
auch
das Herzinfarkt-
und Schlaganfallrisiko. Darüber hinaus könne der
postmenopausalen Osteoporose vorgebeugt bzw. therapiert werden.
Das
erhöhte
Brustkrebsrisiko bei langjähriger Hormongabe gegen Osteoporose
werde durch die geringeren Risiken für kardiovaskuläre
Erkrankungen
aufgewogen. Die so genannte WHI-Studie in den USA, die wegen zu
hoher
Risiken für die Probandinnen vorzeitig im Juli 2002 abgebrochen
wurde,
lieferte der erstaunten Fachwelt jedoch neue Fakten, die zum Umdenken
zwingen. Die bisherigen Vorteile einer Hormon-Ersatz-Therapie
zur
Prävention und Behandlung der Osteoporose verkehren sich
in Nachteile.
Eine langjährige Hormongabe zur Verhinderung von Knochenschwund
ist
daher nicht mehr zu rechtfertigen.
Fakt
ist, eine Hormon-Ersatz-Therapie kann bei postmenopausalen Frauen
den Knochenschwund nachweisbar bremsen. Nur steht diesem therapeutischen
Nutzen ein unverhältnismäßig großes Risiko
gegenüber. Dies belegt in
eindringlicher Weise auch die im August d.J. publizierte 'Million
Women
Study', eine riesige Beobachtungsstudie in Groß Britannien,
in die über
eine Millionen Million Frauen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren
einbezogen waren. Demnach sind in den letzten zehn Jahren etwa
20.000
britische Frauen an Brustkrebs erkrankt - weil sie Hormone nahmen.
Um
jedoch fünf Osteoporose bedingte Frakturen pro Jahr zu verhindern,
müsste 10.000 Frauen während eines Jahres Hormone verabreicht
werden.
Darüber hinaus hilft eine Hormon-Ersatz-Medikation gegen
Osteoporose nur
so lange wie sie eingesetzt wird. Wenn sich also eine Frau in
bzw. nach
den Wechseljahren für den Rest ihres Lebens mit Hormonen
vor
Knochenschwund schützen wollte, müsste sie während
ihrer gesamten
verbleibenden Lebenszeit welche einnehmen.
Fazit:
Wegen intolerabelen Risiken wie Brustkrebs, Herzinfarkt,
Schlaganfall und Thrombose sind bei Osteoporose andere
Therapiestrategien dringend angeraten. Inzwischen stehen für
die
medikamentöse Behandlung von Osteoporose hochwirksame Substanzen
(Bisphosphonate der neueren Generation und SERMs) zur Verfügung,
die den
postmenopausalen Knochenschwund sehr wirksam bekämpfen.
Frauen,
die einer medikamentösen Osteoporose-Therapie bedürfen,
sollten
mit ihrem Arzt besprechen, ob in ihrem individuellen Fall eine
Hormontherapie unbedingt von Nöten ist oder ob die Behandlung
mit
weniger Risiko behafteten Medikamenten vorzuziehen ist.
Linktipp:
Für Rückfragen :
Zentrum für Muskel- und Knochenforschung
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Mail renate.bowitz@medizin.fu-berlin.de
http://www.medizin.fu-berlin.de/zmk/pressemitteilung.htm
|
|
|
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.
Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor
engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl ist ein
probiotisches
Nahrungsergänzungsmittel, das die
generische Wirksubstanz
AB001
enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt, dass der im Blut
gelöste Alkohol bereits im Darm durch Aufspaltung
in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die
natürlichen Spaltprodukte einen mit
Kopfschmerzen und Übelkeit
bzw. Sodbrennen verbundenen "Alkohol-Kater"
auslösen können.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
|
|
|
|
zum Seitenanfang
|
|
Hier können Kooperationspartner die Mitglieder ihrer jeweiligen
Zielgruppen über ihr Unternehmen, ihre besonderen
Kompetenzgebiete, sowie die von ihnen angebotenen Produkte und
Dienstleistungen werbend informieren.
07.12.2021

Ehrenamtlich tätige Idealisten helfen mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App
Be My Eyes blinden und sehbehinderten Menschen
-weltweit und innerhalb weniger Sekunden und in über
hundert Sprachen- die Tücken des Alltags besser zu
meistern.
App-Download und Anmeldung
Atemgas-Analysen unterstützen Diagnostik und das Therapie-Management
wichtiger Krankheiten. Die Messdaten sind
von Ärzten und betroffenen Patienten schnell, kostengünstig
und nebenwirkungsfrei zu erheben.
Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet innovative
Atemgas-Analyse-
Geräte an. Schwerpunkte sind der
FeNO-Atemtest zur
Asthma-Diagnose und der
H2 Atemtest zur Diagnose einer
Laktose-Unverträglichkeit sowie der
CO-Atemtest zur Unterstützung der
Rauchenentwöhnung. Und
hier gehts zum
Specialmed-Shop
Algen - Vielfalt aus dem Meer
Speisealgen sind in der asiatischen Küche weit verbreitet
und in Europa in erster Linie als Bestandteil von Sushi bekannt.
Man unterscheidet zwischen Mikro- und Makroalgen.Mikroalgen werden als
Nahrungsergänzungsmittel
angeboten - jetzt auch in Bio-Qualität. Die bekanntesten Mikroalgen sind
Spirulina,
Chlorella,
Astaxanthin und
AFA
.
Gesunde
Kinder: Was viele
Frauen nicht wissen - ein Mangel am
Vitamin Folsäure
sollte schon vor Beginn einer
Schwangerschaft durch die Einnahme von
Folsäure-Tabletten ausgeglichen
werden.
mehr lesen
Dieses Medikament heisst Folarell und jede Frau kann es in der Apotheke ihres
Vertrauens rezeptfrei als "Pille zur Anti-Baby-Pille" zu kaufen.
Oder bequem hier in der online Apotheke
bestellen.
Bio-Nutzhanf-Produkte:
Liebhaber unverfälschter Naturprodukte wollen
die Kräfte der Natur nutzen.
Innovative deutsche und
österreichische Unternehmen stellen
in enger Zusammenarbeit mit
engagierten Bio-Landwirten Nutzhanf-Produkte her,
die ausschließlich aus legalem,
EU-zertifiziertem, Saatgut gezogen
werden. Sie enthalten
Cannabidiol (CBD)und Cannabigerol
(CBG).
Sanorell Pharma
empfiehlt das Fachbuch:
Homöopunktur
Praktische Quantenmedizin.
Dr. med. Bernd Krautheimer. Die durch die Kombination von
Homöopathie
und Akupunktur erzielten Synergieeffekte
ermöglichen ein optimales ganzheitliches Therapie-Ergebnis.

Der
Sanorell
Vital-Test
hat ergeben, dass 47% der Frauen und 45% der
Männer nicht ausreichend mit
Vitaminen
und Spurenelementen versorgt sind.
Der Sanorell-Vital-Test zeigt, ob es
sinnvoll ist, einen entdeckten
Mangel
durch passende,
in jeder Apotheke rezeptfrei zu kaufende
Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Über die
Versandapotheke
Fixmedika können Sie sich die
Vital Plus-Kombination kostengünstig zusenden lassen.
Thymustherapie: Furcht vor dem Aus ist unbegründet.
Deutsche Verwaltungsgerichte
haben den Weg freigehalten, so dass die seit vielen
Jahren beliebte
Thymustherapie
auch in Zukunft auf dem Wege der Eigenherstellung der
Thymus-Peptide legal durchgeführt werden kann.
Das Unternehmen
Sanorell Pharma
verfügt
über alle behördlich vorgeschriebenen Genehmigungen und
unterstützt die an der Thymustherapie interessierten
Therapeutinnen und Therapeuten aktiv bei der Herstellung der
Thymus-Medikamente.
|