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Quelle: Fachblatt The Lancet

 

 

Wird es in einigen Jahren den ersten zuverlässigen Test auf Eierstockkrebs geben? Die Chancen stehen gut.

 

von Dr. med. Jochen Kubitschek

 

Wird ein Eierstockkrebs rechtzeitig erkannt, so beträgt die Fünfjahres-Überlebensrate 95%. Leider gibt es aber bis heute keine zuverlässige, praxistaugliche  Methode, um einen bösartigen OvVerdanatumor rechtzeitig zu erkennen.

Daher werden derzeit - meist durch einen Zufall bedingt - nicht mehr als 25% der Tumore in einem Frühstadium erkannt.  Die verbleibenden 75% werden in einem späteren Krankheitsstadium entdeckt - dann sinkt die Überlebensrate für die nächsten 5 Jahre aber auf unter 30%.

Nun wurde im renommierten englischen Fachblatt The Lancet über eine computerunterstützte Untersuchungsmethode berichtet, bei der nach einer bestimmten Konstellation von fünf Eiweissstoffen gesucht wurde.

Dr. Elise Kohn, Direktorin des National Cancer Instituts der US- Food and Drug Administration führte mit ihren Mitarbeitern eine Studie an 50 krebskranken Frauen und 66 Frauen ohne Eierstockkrebs durch. Der Test war in der Lage 100% der bösartigen Eierstockkrebse zu identifizieren.  Darunter waren auch alle 18 Frauen, deren Krebs sich im Frühstadium befand. Außerdem identifizierte der Test 63 der 66 Frauen die keinen OvVerdana-Tumor hatten.

Damit wird der weg frei gemacht für weitere Studien an größeren Patientenkollektiven. Verlaufen diese Studien erfolgreich, so kann der Test in einigen Jahren bei Hochrisiko-Patientinnen zum Einsatz kommen. Erweist er sich als zuverlässig, so steht der breiten Anwendung - beispielsweise bei Krebs-Früherkennungsuntersuchungen nichts mehr im Weg.

 

 

 

Blood test may spot ovarian cancer, preliminary study suggests

Associated Press

By MALCOLM RITTER AP Science Writer

Thursday, February 7, 2002

NEW YORK (AP) - A simple blood test may be able to identify ovarian cancer at its earliest stage, when it's hardest to spot but at its most
curable, a preliminary study suggests.

Currently, around three-quarters of women with ovarian cancer are diagnosed in advanced stages of the disease, when they have only about a 20 percent chance of surviving five years. But if the disease is caught early, the five-year survival is around 95 percent.

So providing a way to routinely identify the disease in its ``Stage I'' phase ``could have a dramatic impact in what is now a very deadly
cancer,'' said Dr. Elise Kohn, a study author.

Kohn is clinical director of a joint program of the National Cancer Institute and the Food and Drug Administration that focuses on proteomics, the study of the proteins inside cells. Scientists from those two agencies and elsewhere present their results in a report published online Friday by The Lancet.

They tried their test on blood samples from 50 women with ovarian cancer and 66 women without the disease. The test correctly identified all 50 samples from the cancer patients, including all 18 samples from women with Stage I disease. And it recognized 63 of the 66 samples that were non-cancerous.

Dr. Lance Liotta of the National Cancer Institute, senior investigator on the study, said the results are ``a first step.'' Now the test must be
studied with larger numbers of women and in different medical centers ``to make sure it's as good as we hope it can be.''

The researchers said that if the test proves useful, it would be applied initially in women considered at high risk because of their genetic makeup or family history of the disease. Eventually, it might be extended to other women as well, they said.

The experimental test measures the levels of five proteins found in the blood. The combined result in a blood sample is used to indicate the
presence of cancer, said Emanuel Petricoin of the FDA, lead author on the paper.

Dr. Martee Hensley, an ovarian cancer expert at the Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, called the test innovative and
potentially useful, but said it must be assessed in larger groups of women.

``Right now, there's not a great way to find early stage ovarian cancer,'' she said.

``We clearly need new technology,'' and the experimental test might be ``at least two or three steps in the right direction,'' she said.

It could be useful in screening women at high risk of the disease if a positive result is shown to reliably indicate ovarian cancer, without too
many ``false positives'' that erroneously indicate cancer, she said. That's because a false positive could lead to needless surgery.

The test would need further study in the general population to assess its accuracy in that group, she said.
 

Link zur Originalstudie in The Lancet

 

 

 

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