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Quelle: New England Journal of Medicine

Lungenemboliegefahr durch lange Flugreisen:

von Dr. med. Jochen Kubitschek


In einer im renommierten New England Journal of Medicine publizierten Studie fanden französische Forscher um . Dr. Frédéric Lapostolle, Universität Paris, heraus, dass die Gefahr für eine auf einer Thrombose beruhende Lungenembolie um so größer ist, je länger eine Flugreise andauert.

Für die Untersuchung wurden die Daten von 135,29 Millionen Passagieren ausgewertet, die in den Jahren 1993-2000 auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle gelandet sind.

Insgesamt wurden 56 Patienten wegen einer Lungenembolie in der Flughafen-Ambulanz behandelt. Dabei zeigte sich, dass das Risiko bei Flugreisen bis zu 5.000 km bei  0,01 pro eine Million Flugpassagiere lag. Das Risiko ändert sich bei Flügen über 5000 Kilometern, etwa von den USA nach Frankreich: die Häufigkeit von Lungenembolien stieg auf 1,5 pro eine Million Passagiere.

Und bei Flügen über 10 000 Kilometern (z.B. Australien, Vietnam oder Peru) lag die Erkrankungsrate sogar bei 4,8 pro eine Million Flugreisende.

 

Hier sehen Sie einen Auszug der Originalquelle:

Severe Pulmonary Embolism Associated with Air Travel


Frederic Lapostolle, M.D., Vanessa Surget, M.D., Stephen W. Borron, M.D., Michel Desmaizieres, M.D., Didier Sordelet, M.D.,Claude Lapandry, M.D., Michel Cupa, M.D., and Frederic Adnet, M.D., Ph.D.

ABSTRACT

Background Air travel is believed to be a risk factor for pulmonary embolism, but the relation between pulmonary embolism and distance flown has not been documented. The aim of this study was to investigate whether the duration of air travel is related to the risk of pulmonary embolism.

Methods From November 1993 to December 2000, we systematically reviewed all cases of pulmonary embolism requiring medical care on arrival at France's busiest international airport. Data on the geographic origins of all flights and the numbers of passengers were collected in order to evaluate the incidence of
pulmonary embolism per million passenger arrivals as a function of the distance traveled.

Results A total of 135.29 million passengers from 145 countries or other areas arrived at Charles de Gaulle Airport during the period of the study, of whom 56 had confirmed pulmonary embolism. The incidence of pulmonary embolism was much higher among passengers traveling more than 5000 km (3100 mi) (1.5
cases per million, as compared with 0.01 case per million among those traveling less than 5000 km). The incidence of pulmonary embolism was 4.8 cases per million for those traveling more than 10,000 km (6200 mi).

Conclusions A greater distance traveled is a significant contributing risk factor for pulmonary embolism associated with air travel.

 

Link zur Oruginalquelle:

New England Journal of Medicine, Volume 345:779-783,
September 13, 2001, Number 11

 

 

 

 

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