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  2011

 

 

 

 

 

Hepatitis C: Reden Sie drüber

Ansteckung wird meist nicht bemerkt, eine Schutzimpfung gibt es nicht, neue Tripletherapie erhöht die Heilungschancen

 

Lange Zeit war die Hepatitis C nicht exakt zu fassen. Mit den heutigen, höchst exakten Testmethoden hat sich die Situation jedoch grundlegend gewandelt. Egal, welcher Genotyp vorliegt, Infizierte können anhand eines Bluttests rasch einwandfrei identifiziert werden. Dennoch gehört diese Diagnostik nicht ins Routineprogramm und viele Betroffenen, schätzungsweise weit mehr als die Hälfte, ahnen nichts von der drohenden Gefahr eines chronischen Verlaufs.

Hepatitis C wird wie Hepatitis B oder HIV auf dem Blutweg übertragen, nur selten via andere Körperflüssigkeiten (Samenflüssigkeit, Muttermilch). Seit 1992 sind Blutkonserven frei von Hepatitis-C-Erregern. Davor konnte es durchaus im Rahmen von Bluttransfusionen zur Infektion kommen. Heutzutage sind Sexualkontakte und intravenöser Drogenkonsum die Hauptansteckungsquellen.

Die akute Infektion macht meist keine oder nur unspezifische Symptome wie Müdigkeit. Manchmal heilt die Erkrankung von allein. Doch in der Mehrzahl der Fälle kommt es zum chronischen Verlauf und – oft erst nach Jahren – zur Leberschädigung bis hin zu Zirrhose und Leberkrebs.

Wer besonders gefährdet ist, lässt sich kaum vorhersagen. Allerdings weiß man, dass zusätzliche leberschädigende Einflüsse, allem voran Alkoholkonsum, aber auch andere Infektionen oder Diabetes, die Prognose verschlechtern. Daher sollte jeder Infizierte auch gegen Hepatitis A und B geimpft werden.

Zunächst besteht aber das Problem, Infizierte überhaupt erst einmal zu diagnostizieren. Und dazu bedarf es vor allem intensiver Information. Erhöhte Leberwerte sind stets ein Anlass zu entsprechender Befragung und Testung Anlass geben. Risikopersonen sollten regelmäßig getestet werden. In der Durchschnittsbevölkerung dürfte der Durchseuchungsgrad bei zwei Prozent liegen, bei Gefängnisinsassen liegt die Rate etwa bei 50 Prozent, bei i.v.-Drogenabhängigen bis 90 Prozent.

Das Ansteckungsrisiko von Homosexuellen hängt ab von Lebenswandel und Art der Sexualpraktiken. Medizinisches Personal ist ebenfalls gefährdet, aber offensichtlich nicht besonders stark, denn die Durchseuchungsraten ähneln dem Bevölkerungsdurchschnitt.

Die Therapie von Hepatitis-C-Infektionen bestand bislang aus der Gabe von Interferon alpha und Ribavirin bis zur kompletten Viruselimination. Der Erfolg ist abhängig vom Virustyp. Die häufigste Form, Typ 1, spricht mit 40 bis 50 Prozent deutlich schlechter auf die duale Therapie an als die selteneren Typen 2 und 3, bei denen bis 80 Prozent der Patienten geheilt werden können, erklärte Prof. Dr. Reinhart Zachoval, München.

Mit der diesjährigen Einführung einer Tripletherapie, neben Interferon und Ribavirin zusätzlich ein Proteasehemmer (Teleprevir oder Boceprevir), haben sich jetzt die Erfolgsaussichten erheblich verbessert, besonders bei Infektion mit Hepatitis-C-Genotyp 1. Von 50 auf 75 Prozent steigt die Heilungschance durch Zugabe des Proteaseinhibitors. Aber, so Zachoval, die Therapie stellt hohe Anforderungen an Arzt und Patient. Der Erklärungsbedarf ist hoch. Die Proteasehemmer müssen exakt im achtstündigen Abstand eingenommen werden. Und die Therapie ist nicht nebenwirkungsfrei. Nach einer überstandenen Hepatitis C kann man sich jederzeit erneut anstecken. Eine Immunität ergibt sich leider nicht. Auch dies muss den Patienten erklärt werden.

Quelle: Dr. Ulrike Röper, Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2011

 

 

 

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